Dieser Artikel wurde uns von einer jungen Leserin, Frau Vaishinavi Nair, einer Schülerin der 11. Klasse in Chennai, geschickt, die ihre Kurse in Sathya Sai Bal Vikas abgeschlossen hat. Es war ihr möglich mit ihren Eltern an dem kürzlich, im Januar 2007, abgehaltenen Athri Rudra Maha Yajna in Chennai teilzunehmen. Hier ist aus erster Hand ihr Bericht über ihre Erfahrungen.
„Eine Spur unerklärlicher Freude in Chennai“
Ein Tsunami kommt im offenen Ozean unbemerkt. Eine lange, niedrige Welle, deren Kraft erst erkennbar wird, wenn sie die Küste erreicht und dort bricht. Die Welle zu bemerken, während sie das Meer durchquert, ist schwierig, was erklärt, warum so wenige bemerken, was sich ihnen nähert.
Am 19. Januar 2007 wurde die Stadt Chennai von einem anderen Tsunami getroffen. Aber dieses Mal mit einem riesigen Unterschied! Er hinterliess ein unerklärliches Glücksgefühl und unbeschreibliche Freude. So war die Auswirkung der mitreißenden Liebe.
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Die Priester bei der Ausführung
des Athi Rudra Maha Yagnas in Chennai |
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Als Swami erklärte, dass das zweite Athi Rudra Maha Yagnam (ARMY) in Chennai abgehalten würde, waren Hunderttausende von Devotees in Tamil Nadu begeistert. Das letzte Mal, als Swami die Stadt beehrte, war nahezu vor zehn Jahren. Auf einmal wurde ARMY überall das Modewort, sei es beim Ehemaligen-Balvikastreffen oder beim Treffen der freiwilligen Helfer (Sevadals).
Ohne Frage schreitet die Mission Gottes mit der Genauigkeit eines Uhrwerks voran, nach Seinem Göttlichen Willen (sanskalpa). Aber um ein kleines Werkzeug in dem göttlichen Plan zu sein, dafür muss man wirklich gesegnet sein. Für uns alle in Chennai, besonders für die Sai-Jugend, war dies eine gewaltige Möglichkeit an Seiner Arbeit teilzunehmen und göttliche Gnade zu erlangen. Und wir nahmen die Chance wahr. Mit göttlicher Führung im Hintergrund ist das keine Überraschung.
Da es das letzte Vierteljahr des Schuljahres war, war meine Schule nicht bereit, mich eine Woche am Stück zu beurlauben. Aber Gott regelte alles. Meine Aufgaben wurden für die Wochenenden eingeteilt. Als ehemalige Balvikas-Schülerin war ich beglückt gefragt zu werden, ob ich im Balvikas-Bereich, der nahe der ARMY – Seite (Athi Rudra Maha Yagnam) lag, dienen wollte. Viele Eltern besuchten mit ihren Kindern unseren Bereich. Als sie feststellten, dass auch dieser Unterricht völlig kostenlos angeboten wurde, waren sie ganz überrascht. Viele von ihnen wollten ihre Kinder sofort einschreiben.
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So viele warten auf den Herrn! |
In der Zwischenzeit verbreiteten sich die Nachrichten vom Yagna wie ein Lauffeuer. Die versammelte Menge schwoll gewaltig an. Menschen von weit entfernten Städten und Dörfern begannen sich auf dem Yagna-Gelände genauso zu drängen, wie am Sundaram (wo Swami seinen Wohnsitz hatte). Sie erkannten, dass dieses Yagna kein gewöhnliches Ereignis war. Nach einigen Jahrtausenden zum Wohlstand und Frieden der Menschheit ins Leben gerufen, kann nur ein Avatar solch eine Fülle an Segen manifestieren.
Aber außer nur am Yagna teilzunehmen, verlangte die versammelte Menge danach, Gott –wenn auch nur flüchtig - einmal sehen zu können. Und Swami in seiner unendlichen Liebe kennt das Sehnen seiner Devotees. Zur großen Freude aller Devotees ging er durch die ganze Halle. Tausende, die das wahrnahmen, erfuhren ein einzigartiges Glück. Sogar langjährige Devotees von Swami gaben an, eine höhere Intensität Seiner Gegenwart wahrgenommen zu haben.
Laufend kamen Tausende dazu. Das einzigartige Fest von Bhajans, Rudram-Rezitation, hingebungsvollem Singen und instrumentaler Musik, alles in der Gegenwart Gottes selbst, dazu gibt es nur einmal im Leben die Möglichkeit. Und keiner wollte sie versäumen.
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Er kommt die Herzen der Devotees in Sundaram zu füllen |
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So ein naher Darshan des Herrn
Der immer barmherzige Gott begann sogar noch mehr zu geben. Ich habe niemals gesehen, dass Swami so viel Darshan in so kurzen Abständen gab. Und die Menge verhielt sich in sehr ordentlicher Weise, was bei so großen Versammlungen unüblich ist.
Da die Menge außerhalb von Sundaram anzuschwellen begann, wurden weitere Sevadals zum Dienst hinzugezogen. Ich hatte wieder Glück, denn ich wurde auch hinzugerufen. Zwei von uns bekamen die Aufgabe, Trinkwasser zu verteilen und älteren Damen in ihre Stühle zu helfen.
In der Menge umherzugehen war eine große Offenbarung. Es eröffnete mir eine andere Facette von Swami. Die gesammelten Erfahrungen waren wirklich bemerkenswert.
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Swami gibt sogar draußen auf der Straße Darshan |
Als die offizielle Polizei im Dienst die freundlichen und ruhigen Gesichtsausdrücke der Sevadals bemerkte,änderten sie ihre Taktik. Sie nahmen auch diese Sai-Haltung an. Es schaute wie eine große Familie aus – vasudeva kuthumbhakam! Menschen, die nicht ins Sundaram hinein konnten, warteten geduldig draußen, sangen Bahjans und rezitierten das Sai- Gayathri. Völlig Fremde grüßten einander mit „Sai Ram!“
Swami gibt sogar draußen Die Devotees schauen auf der Straße Darshan sehnsüchtig ihren Herrn an
Die „Sonne“ spendet schattigen Schutz
Obwohl die Menge jeden Tag zunahm, blieb sie weiterhin ruhig, freudig und geduldig auf Gottes Darshan wartend. Swami erfüllte ihre Wünsche, indem er in jedem kleinen Stück Weges umherging, sogar auf die Straße weit draußen vom Sundaram. Gott sah die Devotees, wie sie in der heißen Sonne ausharrten und Sein barmherziges Herz schmolz dahin. Er bat seine Begleiter den Sonnenschirm nicht über Ihn zu halten, sondern forderte die Organisatoren auf, Sonnenschutz innerhalb des Hofes von Sundaram aufzustellen.
Swami würdigt den Seva-Einsat
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Die Devotees schauen sehnsüchtig ihren Herrn an
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Die heiße Sonne hielt uns Wassermädchen sehr in Trab. Viele Menschen baten um mehr als ein Glas Wasser. Da die Menge weiter zunahm, war dies keine leichte Aufgabe. Es wurde zu einem anstrengenden Dienst. Müde und unentschlossen, dachte ich schließlich, ich sollte versuchen, was Draupadi für Krishna tat, als sie der Aufgabe gegenüberstand Tausenden zu Essen zu geben. Während ich zu Swami betete, stellte ich mir vor, Ihm ein Tasse zu geben. (Aus irgendeinem Grunde war die Farbe der Tasse rot.) Ich hoffte, das würde den Durst von allen Anwesenden stillen. Zwar fühlte ich mich etwas komisch, dass ich versuchte, wie Draupadi zu sein, aber ich fühlte mich gut dabei. Danach fuhr ich mit meiner Arbeit fort. Als die Menge sich auflöste, gingen wir alle heim.
Die Verkörperung des Friedens
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Die Verkörperung des Friedens
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Am nächsten Tag, nach dem Darshan, kam eine ältere Schwester von mir zu mir geeilt.
Es schien, dass sie einen Traum gehabt hätte. Sie sah Swami, wie er eine rote Tasse mit Wasser von mir annahm! Die Augen aller ringsumher füllten sich mit Tränen des Glücks und der Verwunderung, als ich ihnen von meiner kleinen inneren Gabe erzählte. Seht die Gnade, die Gott schenkt! Selbst in solch unscheinbaren Dingen, war es Ihm wichtig, uns darauf hinzuweisen, dass Er gesehen und das Gebet gehört hat. Wir waren wirklich alle gesegnet, diese wunderbare Möglichkeit bekommen zu haben.
Die tiefe Wirkung von Swami auf gewöhnliche Bewohner von Chennai war überwältigend. Devotees wie ich, konnten ein bisschen mehr über die „Wege Sais“ erfahren. Unergründlich sind Seine Wege! Still, ohne Getöse. Er brachte die Sai Ganga, um den Durst von Chennai zu stillen. Dann transformierte und energetisierte Er unfruchtbare Herzen mit Liebe und Spiritualität, damit wir den Ozean des Lebens (samsara sagara) auf rechtschaffene Weise durchschreiten!
Als er am 31. Januar 2007 abreiste, erkannte das versammelte Meer der Menschheit, was sie mitgerissen und in Wärme eingehüllt hatte:
Es war der unendliche Tsunami der Liebe !
Engl.Original Titel vom März 2007