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| April 2007 - Jahrgang 1 - 4. Ausgabe |
Wie ich von Sai fasziniert wurde Teil II
Dr. Mistry: Swami rief uns Doktoren oft zum Gespräch. Einer dieser Doktoren war Dr. Bhaskar Rao aus Andhra Pradesh. Dann noch einer, der in einer Zement Fabrik gearbeitet hat und jetzt pensioniert ist und hier im Hospital arbeitet. Er war ein sehr netter Herr, kräftig gebaut; seinen Namen hab ich vergessen. Er ging abends immer spazieren. Eines Tages sahen wir plötzlich fünf oder sechs Leute und Swami sagte: „Kommt hoch, sagt allen Ärzten, sie sollen hoch kommen.“ Wir gingen alle hinein und Swami zählte uns: „Eins, zwei, drei …wo ist der vierte?“ und Er hob seine geschlossene Faust, als ob Er etwas hielt. Wir dachten, dass er den Arzt meinte. Wir sagen, er sei auf einem Abendspaziergang. Swami plauderte mit uns und begann zu erzählen, wie vergänglich das Leben sei … und plötzlich kam ein Helfer hoch und sagte etwas zu Swami in Telugu. Swami sagte: „Oh, unser Doktor Freund, der immer hier mit nach oben kam, liegt unten bewusstlos.“ Drei von uns Ärzten liefen nach unten, ich blieb bei Swami sitzen. Swami sagte: „Du gehst nicht?“ Ich sagte: „Swami, erstens bin ich bei Dir und Du hast nicht gesagt, dass wir gehen sollen. Zweitens bin ich Zahn-Arzt. Was kann ich da unten tun? Drei Ärzte sind gegangen. Ich gehe nicht, es sei denn, Swami möchte es.” Swami sagte: „Siehst Du, Mistry, das Leben ist eine Luft-Blase, jeden Moment kann sie platzen.“ Jemand kam nach oben. Swami sagte: „Geh hoch!”. Wir brachten ihn ins Hospital, alle vier Ärzte. Und dann brachten wir alle vier ihn auch auf den Friedhof. Er war gestorben. Erst später fiel mir die Bedeutung jener Geste auf, die Swami gemacht hatte, als hätte er etwas in Seiner geschlossenen Hand gehalten. Er hatte angedeutet, dass es vier Personen braucht, einen Leichnam zu tragen. Dr. Bhaskar Rao hatte den Hinweis verstanden und danach gehandelt, ich hatte es damals nicht verstanden. Die Geschichte von Patel Ich hab noch eine Geschichte. Kennen Sie die bekannte Geschichte von Patel? Patel ist ein parsischer Herr, der für Noble Paints Factory arbeitete. Patel heiratete spät in seinem Leben und nach 3-4 Jahren wollte er ein Baby. Er bekam ein Mädchen. Gott gibt Kinder – aber so sollte Er es nicht tun! Das Mädchen wurde mit einem muskulären Problem geboren, einem Rückgrad-Problem. Wenn ich ein Taschentuch nehme und es fallen lasse, dann fällt es in sich zusammen; genau so war es mit dem Mädchen: Im Alter von drei Jahren war sie so zusammengefallen. Sie war kaum lebensfähig, sie konnte ihre Augen nicht bewegen, sie machte einige Gurgel-Laute und das war’s. Irgendjemand in Patels Amt erzählte ihm von Baba. Er nahm sich ein Bild von Ihm. Er war ein armer Mann, ein Verkäufer. Er hatte schon ein Vermögen für dieses Kind ausgegeben. Nichts wirkte. Jemand sagte: „Warum gehst Du nicht Baba in Süd-Indien besuchen, der soll unheilbare Krankheiten heilen können?”
So ging er zu seiner Frau und sie sagte: „Das ist alles schwarze Magie, ich glaube nicht an diese Sachen, ich gedenke nicht zu gehen.” Aber er war verzweifelt, deshalb nahm er ein Photo von dem Kind und ging nach Puttaparthi. Er wusste nicht, wo es lag, sie mussten sich erst informieren. Er kam nachmittags an, es war noch der alte Mandir (Tempel in Prashanthi). Swami gab immer noch darshan im ersten Stock. Er sah Swami dort stehen, und ihm kam ein Wunsch: „Wenn Du wirklich ein Gott-Mensch bist, dann wirst Du mir mit meinem Kind helfen.“ Er sagt, seine Augen seien niemals Swamis Augen begegnet. Swami ging hinein. Dann fragte er Leute, was er tun sollte. Sie empfahlen ihm, es solle sitzen bleiben für den Darshan. „Swami kommt heraus, Er ruft Leute zum Interview. Vielleicht hast Du eine Chance.” Er blieb sitzen und wartete auf das Nachmittags-Interview. Am Nachmittag kommt Swami heraus, geht auf ihn zu, ohne ihn aber irgendwie anzuschauen. Stattdessen wählt er eine Person vor ihm, eine Person rechts von ihm, eine links von ihm und eine hinter ihm; ihn lässt er aus, dann geht Er fort. Patel war fassungslos. Nachdem Swami in den Interview-Raum gegangen war, begann Patel sich zu unterhalten. Er fragte die Leute und jemand sagte, dass er jetzt eine Woche hier sei, jemand anderes sagte, er sei schon drei Monate hier. Er wurde unruhig. Er hatte nur zehn Tage Urlaub genommen. Wie auch immer: „Morgen gibt es wieder Interviews. Swami kommt Morgen wieder.” Also ging er. Am nächsten Tag passierte dasselbe. Er versuchte alles, Swamis Blick zu bekommen, aber Swami schaute ihn nie an. Am Abend war es alles genau wie vorher. Irgendetwas passierte mit ihm. Das ging zehn Tage so weiter. Irgendetwas in ihm, ließ ihn bleiben. Er schickte ein Telegramm in sein Büro, in dem er um Verlängerung seines Urlaubs bat. „Am 14. Tag kommt ein alter Herr aus dem Aschram und sagt, dass Swami nun Puttaparthi verlässt. Alle können gehen, alle seien gesegnet.” Patel war entrüstet. „Während dessen, Mistry”, sagte er später zu mir, „sah ich Leute mit Autos, einige Minister kamen und bekamen Interviews. Ich dachte: ‚Siehst du, du ist kein großes Tier (das gewöhnliche Denken), du kannst Baba nicht sprechen.’“ Solche Gedanken gingen ihm durch den Kopf. Und am 14. Tag, als nur noch etwa 200 Leute im Aschram waren, sagte jemand: „Swami sagt, alle sind gesegnet, alle mögen nach Hause gehen.“ Aber Patel dachte: ‚Ich kann nicht nach Hause, ich kann so nicht vor die Augen meiner Frau treten.’ Er hatte schon mit seiner Frau kämpfen müssen, um hierher zu kommen. Also ging er zu den Bahngleisen und legte sich drauf. Er dachte: „Wenn der Zug kommt, begehe ich Selbstmord.“ Aber in Indien haben die Züge manchmal Verspätung. Also lag er dort eine ganze Zeit lang. Dann, als er dort lag, begann er nachzudenken: ‚Ist es fair, meine Frau mit dem Kind alleine zu lassen? Ist das der richtige Schritt?’ Viele Gedanken gingen ihm durch den Kopf. Schließlich stand er auf und kam 18 Tage, nachdem er fortgegangen war, bei sich zu Hause an. Es war Abend und er öffnete die Tür; da war dieses Kind, das er als Häufchen Elend zurückgelassen hatte, und es saß und spielte, und als sie ihren Vater sah, den sie 18 Tage nicht gesehen hatte, stand sie auf, wankte auf ihn zu und sagte „Papa“. „Ich ließ mein Gepäck fallen und weinte. Ich konnte nur noch weinen.“ Ich sage nicht, dass das Kind vollständig normal wurde, aber es wurde immer selbständiger, dies Kind konnte später die Schuhbänder schnüren und sich die Schuhe anziehen.“ Sie lebt immer noch. Die Eltern wollen den Namen des Kindes nicht bekannt machen, aber ich habe das Kind gesehen. Ich sage nicht, dass sie ganz gesund ist, aber was für ein Segen ist es, aus einem Zusatand der vollständigen Unfähigkeit zur Selbständigkeit zu gelangen. Sie konnte nun ihre eigenen Dinge selbst erledigen, zur Toilette gehen usw. Sie war nicht bei Swami. Swami hat diesen Man nicht einmal getroffen. Hat nicht einmal mit ihm gesprochen. Dieser Mann hatte keinerlei Glauben an Baba, er kam nur mit seiner Verzweiflung. Swami hilft denen, die sich selbst helfen.
Prof. Venkatraman: Ich möchte einmal kurz die Wellenlänge verändern. Sie müssen noch weiterhin zu uns kommen, um uns ihre wunderbaren Geschichten zu erzählen. Jetzt möchte ich Ihnen eine wichtige Frage stellen: Wir alle wissen, dass Swami das Göttliche in Menschlicher Form ist. Natürlich kommt Er um uns zu retten, uns in unseren schwierigen Momenten der Krise zu helfen, wie sie beschreiben, und Er ist auch gekommen, uns eine tiefe Wahrheit zu bringen. Sie kommen aus Mumbai (Bombay). Dort haben die Leute so viel zu tun. Sie haben für nichts Zeit, auch nicht für Gott. Sie haben ihr ganzes Leben dort gelebt. Ist Ihnen klar, dass Mumbai heute eine Einwohnerzahl wie Australien hat. Wird Mumbai sich für Swami öffnen? Wenn nicht, wird es in Schwierigkeiten geraten. Erinnern Sie sich an 1999, als Swami kam, und alle einhellig riefen: „Swami, hilf uns, Swami hilf uns.” Wie kann Swami helfen, wenn die Menschen sich nicht selbst helfen? Dr. Mistry : Das ist sehr wahr. Gott hat immer gesagt, dass Er da ist. Seine Gnade ist da. Swami hat es sehr einfach und noch direkter ausgesprochen: Wenn dort ein Stück laddu (Süßigkeit) vor dir liegt, und du „Ram, Ram, Ram“ singst, wird die Süßigkeit nicht den Teller verlassen und in deinen Mund kommen. Du musst schon die Hand nehmen, das Stück greifen und es essen. Dies ist sehr wesentlich; die Botschaft, dass Du handeln musst. Wir haben immer gehört, dass Gott denen hilft, die sich selbst helfen. Bombay ist aufgewacht; ich glaube, es hat einen tiefen Wandel gegeben. Es gibt einen Hunger, während der Mensch sich entwickelt, auf die anderen Dimensionen des Lebens. Im Physischen und Finanziellen bemerkt er plötzlich, dass ihm dieses Element fehlt. Wenn jemand wie Bhagavan Baba auftritt, wachen die Menschen auf. Denn eine Seiner Botschaften ist, dass Er nicht für diese Wunder gekommen ist. Diese sind nur Seine „Visiten-Karte“, wie Er sagt. Glaub mir, sie waren notwendig für einige, wie mich, um zu Ihm zu kommen, obgleich ich nicht spirituell unbedarft war, aber ich hatte Ihn nicht angenommen. Ich glaubte wirklich in meiner Arroganz und Ignoranz, nicht einmal respektlos, dass all diese Dinge spirituelle Krücken seien. Das alles hat Indien nicht voran gebracht. Ich musste meine Meinung ändern. Seid ein strahlender Leuchtturm
Ich habe gelernt, dass dies keine Krücken sind, sondern Leuchttürme des Lichtes, die uns den Weg zeigen. Lass mich Ihnen so antworten: „Als George Bernard Shaw, einer der größten Köpfe des 20. Jahrhunderts, eine Gruppe von Studenten ansprach, wollte er sie mit folgenden Worten motivieren. Er sagte zu diesen Studenten – und ich habe das schon früher einmal gesagt – vielleicht haben Sie es in Puttaparthi gehört: „Ich will das Leben nicht als kleine flackernde Flamme oder Kerze oder Funke einer Flamme leben, sondern eher als ein strahlender Leuchtturm, der dann als lodernde Flamme weitergereicht wird.“ Daraufhin stand einer der Studenten auf und sagte: „Sir, was ist also Ihr Vorschlag, wie wir die Welt verändern können?” George Bernard Shaw richtete seine Augen auf ihn und sagte: “Warum, Sir, wollen Sie die Welt verändern? Ändern Sie sich selbst und es wird einen Narren weniger geben in dieser Welt.” Swami hat es für uns noch besser gemacht Ändere Dich selbst. Swami hat uns sehr deutlich gesagt: „Ihr seid nicht eine Person, sondern drei. Die eine, die Du glaubst zu sein; die eine, die Du wirklich bist und die eine, für die andere Dich halten.“ Und Swami fügt hinzu: „Ändere die, die Du wirklich bist.” Nicht um der Welt willen. Nicht um eine gute Figur zu machen. Nicht für irgendetwas oder irgendjemanden. Ändere denjenigen, der Du wirklich bist, das hat Swami hervorgehoben. Swami hat keine Gelegenheit ausgelassen um uns diese Lektion einzubläuen. In Puttaparthi gingen wir mal spazieren und sahen, wie Helfer Chapatis (Brotfladen) machten. Swami fargte: „Chapatti banate hi? (Macht ihr Chapatis?)” „Ja, Swami!” „Macht eure Egos flach, während ihr das tut.” Lasst keine sich bietende Gelegenheit aus.
Die ganzen Jahre hindurch hat Swami keine Gelegenheit ausgelassen, diese Botschaft klar zu übermitteln. Einmal sagte ich: „Swami, Du hast uns 40 Jahre lang gesagt, wir sollen den besten Nutzen ziehen. Du hast uns gesagt: ‚Nutzt die Gelegenheit, denn es wird bald die Zeit kommen, wo Swami nicht mehr zur Verfügung steht.’ Ich habe nicht gedacht, Du meintest, dass Du Dich nur physisch unnahbar machen würdest. Nun hast Du wirklich werden lassen, dass nicht mehr alle Dir nahe kommen können. Du hast Dich auf ein Fahrzeug beschränkt. Du, der Du Menschen wie uns das Gehen ermöglichst, Du machst nun Schritte wie ein Baby, wie ein Kind. Du beschränkst Dich. Nicht jeder kann Dich mehr erreichen. Als Du noch gegangen bist, konnten die Leute hoffen, Dein Gewand zu berühren; diese Hoffnung ist vorbei; wenn Du Dein Auto nicht anhältst; können die Leute nicht zu Dir sprechen. Ich habe nicht gedacht, dass Du das meintest, Swami. Das ist nicht die Lektion, die wir brauchen.“ Dann sagte Er: „Warum seid ihr von euch selbst so voll? Warum seid ihr so an den Körper gebunden?” Ich sagte: „Swami, bitte, wir brauchen diese Lektion nicht.” Er sagt: „Wir sollten nicht an den Körper gebunden sein. Ich habe euch dies so viele Jahre lang gesagt. Nun lass die Samen aufgehen. Swami braucht keine Lektionen mehr erteilen. Swami braucht keine Reden mehr zu halten. Swami braucht niemandem mehr seine Gunst zu zeigen. Nun ist es an euch. Eure Chance zu handeln. Es gibt genug Lektionen. Ihr alle müsst sie aufnehmen und umsetzen. ER sagt uns, wie wir uns Ihm annähern sollen Prof. Venkatraman: Glauben Sie, dass die Jugend von Mumbai in der Lage sein wird, Swamis Lektionen aufzunehmen und in die Praxis umzusetzen?
Dr. Mistry: Ich glaube nicht . Ich bin Lehrer und ich bin 70 Jahre alt. Ich habe 45 Jahre gelehrt. Ich glaube, dass die Jugend der Welt heute eine ganz andere Wesensart hat. Sie glauben, dass sie intelligenter sind, dass sie bewusster sind, dass sie besser drauf sind, und schneller Dinge verstehen, die wir mit unserer Intelligenz oder unseren traditionellen Ideen zu langsam sind zu erkennen. Ich glaube, dass die Jugend von heute sehr bereitwillig und offen ist, aber das sie durch die Gnade von Bhagavan geführt werden muss. Ich bin zu einem Schluss gekommen. Du kannst Deinen Kopf gegen die Wand schlagen, aber Du akzeptierst es nicht, solange Deine Zeit noch nicht gekommen ist. Hier bitte ich um Bhagavans Gnade. Dass Er ihnen diese Gnade gibt, dass sie Ihn leichter annehmen können und sie nicht ihre Köpfe gegen die Wand schlagen. Früher mussten die Weisen und Heiligen so viele Übungen vor dem Avatar ausführen. Nun steht Bhagavan uns zur Verfügung. Er gibt uns, ja erzählt uns sogar, wie wir uns Ihm nähern sollen, aber wir hören nicht zu. Viele Male, als wir allein waren oder auch zusammen, oder eine Gruppe zusammen war, begann Swami zu singen: „Wo ist der wahre Devotee? Wo ist mein wahrer Devotee?” Ich habe Ihn gehört. Swami ruft / weint (eng.: cry) wirklich nach einem wahren Devotee. Ich habe das mit eigenen Ohren gehört. Aus heiterem Himmel sagt Er plötzlich: „Wo ist mein wahrer Devotee?” Ich glaube, dass Seine Gnade da ist, die Jugend ist vorbereitet. Die Jugend ist intelligent, klug, sie wollen verstehen. Ich erinnere mich an die Worte des berühmten Sufi Dichters Omar Khayyam. Er sagt in seiner Rubaiyat (im Westen ist sie leider vollkommen falsch interpretiert worden), die einen wahren Schatz an spiritueller Weisheit birgt… Ich erinnere mich daran, dass ich die Rubaiyat las, als ich 14 war, ich hab sie immer wieder gelesen. Dies sind die zwei Verse, die sehr berühmt sind, wenn Sie erlauben, werde ich sie aufsagen: „Der sich bewegende Finger schreibt“ „Da war die Tür, zu der ich keinen Schlüssel fand. Da war ein Schleier, hinter den ich nicht sehen konnte. Ein kurzes Gespräch zwischen Dir und mir. Und dann nichts mehr von mir und Dir. Dann mein Schreien zum tosenden Himmel. Mein Bitten um Licht und Führung, um verstehendes Gewahrsein, für die leidenden Millionen, taumelnd an Deiner Tür .. .”
Es ist nicht ein Gewahrsein, es ist ein verstehendes Gewahrsein! Ein Verstehen des Selbst,; ein Verstehen dessen, wer Du bist, ein Verstehen, dessen, was anliegt; nur Gewahrsein - nein: ein verstehendes Gewahrsein. Das, was wir alle brauchen; deshalb sage ich: Es ist immer ein gewisser Teil Gnade da So sage ich zu euch, als Swami mich aufforderte, den Vorsitz des State Trust zu übernehmen, sagte ich zu Ihm: „Swami, Ärzte sind dafür bekannt, dass sie ihre eigenen Rechnungen nicht lesen können. “Er hörte mir ein oder zwei Minuten zu und sagte dann: „Weißt Du, was für ein Ego Du hast?“ “Was sagst Du, Swami?” “Weißt Du, was für ein Ego Du hast? Die ganze Zeit ‚Ich kann dies nicht tun, Ich kann das nicht tun’. Ich bin hier vor Dir. Worüber machst Du Dir Sorge? Du sollst nur sein. Glaubst Du nicht, dass meine Gnade genug ist?“ Ich sagte: „Swami, Du hast einen Esel auf den Posten gesetzt, um der Welt zu zeigen, das das funktioniert. Ist das o.k.?” Und wir mussten beide lachen. Das gleiche war, als Er mich zum Vorsitzenden des Bombay Committee machte. „Swami, es gibt so viele führende Industrielle, so viele berühmte Leute. Wie sollen die alle auf mich hören?“ Ich war damals, vor 35 Jahren, noch ein junger Mann. Er sagte das Gleiche: „So viel Ego! Du bist nicht der Chairman, Ich bin der Chairman. Du bist nur da.“ Swami sagt: „Tu Dein Bestes.” Und ich muss sagen, durch Seine Gnade hörte mir jeder zu und ich hatte eine glorreiche Zeit als Chairman und auch als Trust-Vorsitzender.
So ist Swami für die Jugend da. Die Zeit wird kommen, wenn die Jugend das versteht. Ich glaube, die Jugend ist jetzt spirituell hungriger als zuvor. Man hört von Drogen. Das ist alles ein Ausdruck von Hunger. Die Wegzeichen sind anders. Im Moment klicken einige Dinge. Sogar in der Gesellschaft; ich höre 300 mal öfter spirituelle Wörter. Verschiedene Leute haben natürlich verschiedene Konzepte. Wie Tukaram sagte, als er jemandem 4 annas (paisa) gab um darshan des Herrn zu haben, da sagten die Leute zu ihm: „Swami, warum gibst Du Geld. Der Bursche geht um die Ecke in einen Laden und holt sich was zu Essen.“ Tukkaram sagt, wenn er Gott fragt, ist alles o.k.; jeder der im heiligen Namen bittet… ich gebe die Menschheit nicht auf. Swami sagt: „Bitte solange, dass Du eines Tages wirklich das erbitten mögest, was ich Dir zu geben gekommen bin.” Prof. Venkatraman: Ich freue mich, dass Sie so optimistisch sind, was die Jugend betrifft. Es ist schon 33 Jahre her, dass ich Mumbai verlassen habe, und ich habe nur noch sporadische Kontakte. Wir hören eine Menge über Verbrechen, Bollywood und solche Dinge. Aber dahinter gibt es eine Menge Hoffnung und ich nehme Sie beim Wort, denn Sie haben in dieser Konfusion und diesem Chaos gelebt. Doctor Saheb, Ich muss Ihnen wirklich danken und sagen, dass Sie uns wirklich Appetit gemacht haben und gewiss auch all unseren Zuhörern. Also müssen Sie immer wieder zu uns kommen, um uns weiter aus ihrer Fülle zu erzählen. Dr. Mistry : Es ist ein Segen, dass Sie mich gebeten haben zu kommen. Es ist das reine Vergnügen über Bhagavan Baba zu erzählen. Prof. Venkatraman: Es ist ein noch größeres Vergnügen für uns, von Bhagavan Baba zu hören. Vielen herzlichen Dank! Sai Ram! Dr. Mistry: Sai Ram! Heart2Heart Team |