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| Juni 2007 - Jahrgang 1 - 6. Ausgabe |
RP : Ok. Lassen Sie uns zuerst noch etwas über Ihren Vater sprechen. Dann kommen wir zu Ihnen, denn ich bin mir sicher, dass Sie noch eine Menge Dinge mit den Hörern von Radio Sai teilen können. Wie waren die letzten Jahre von Prof. Kasturi? PK : Meinen Sie seine Krankheit …? RP : Wir wissen, dass die Nähe zu Swami zum Ende hin zunahm. Aber er selber hat gewiss über seine letzen Jahre - etwa von 85 bis 87 - etwas gesagt? Hat er jemals darüber gesprochen, wie die Universität gegründet wurde. Es gab so viele gewaltige Veränderungen dann. Hatte er eine Ahnung von seinem Ende - vielleicht dass er all dies vermissen würde? PK : Nein. Er vermisste Swami nicht, denn er ging jeden Tag zu Ihm. Also diese Nähe hat er nicht vermisst. RP : Nein, Ich denke an das andere, was wir in den letzten 10 bis 15 Jahren haben entstehen sehen.
PK : Er hatte etwas Rückenschmerzen und er fuhr dann zu Swami im Rollstuhl, aber er kam keine Treppen hoch. RP : Wann war das? PK : Seine Rückenschmerzen begannen 85 und er starb 87. Swami kam zwei Mal in unser Haus ihn besuchen. Sein Geliebtes Instrument bis zum Ende RP : Aber er machte doch das Sanathana Sarathi (die Monatszeitschrift des Aschrams) weiter? PK : Oh ja. Aber er bat Ihn: „Swami, ich kann diesen Editor-Job nicht mehr machen. Bitte gib ihn an jemand anderen weiter.” Aber Swami sagte: „Nein, Du bist der Editor und Du wirst weiterhin bis zu deinem Ende der Editor sein.“ RP : So hat er also bis zum Schluss gearbeitet? PK : Ja. Er starb am 14. August und obgleich er in diesem Monat nicht mehr schreiben konnte, diktierte er und mein Sohn schrieb und half aus und kümmerte sich um ihn. RP : Oh gut. So tat er also Swamis Werk bis zum letzten Augenblick. Haben Sie einige Erinnerungen an diese Zeit?
Außergewöhnliche Liebe RP : Er machte sich um Swami Sorgen, obgleich es ihm selber nicht gut ging.
RP : Schrieb er selbst an Swami? PK : Ja, obgleich er nicht richtig schreiben konnte, kritzelte er. Dann sagte ich eines Tages zu ihm: „Schau Du kritzelst da etwas, aber Swami kann das vielleicht gar nicht lesen. Ich glaube es ist besser, ich schreibe und tue deins dazu.“ Er sagte: „Nein, nicht mit meinem Brief. Wenn Du willst, kannst Du deins schreiben und es extra schicken.“ RP : Dieser zweite Brief, den Er im Juni 87 geschickt hat, ist viel dicker, als der Brief im April – was ganz normal scheint. Aber anscheinend hat Bhagavan jedes einzelne Wort separat geschrieben und in viel größeren Buchstaben.“ PK : Ja, weil er zu der Zeit schon sehr schwach war. RP : Und Bhagavan wollte, dass er ihn noch selber lesen konnte. “Warte auf Sai” PK: Ja. Er schrieb: „Kasturi, Nimm meinen Segen. Sai ist mit Dir und um Dich. Sei glücklich. Denke an nichts. Sei immer mit den Gedanken bei Gott. Das ist das Haupt-Sadhana, das Du nun tun musst. Ich werde bald kommen. Warte auf Sai. Dein Baba.” RP : Er sagte: „Warte auf Sai. Kam Swami denn?” PK : Ja, bevor mein Vater am 14. August hinüberging, war er eine Woche im Hospital. Und wenn irgendjemand an unserem Haus vorbeikam, dachte er, es sei Swami. RP : Swami war also immer in seinen Gedanken. PK : Ja, er wollte Swami treffen. Dann schickte Swami die Mitteilung: „Ich kann nicht in Dein Haus kommen, denn wenn ich das tue, kommt die ganze Menschenmenge. Schickt ihn ins Hospital und ich komme und gebe ihm dort Darshan.“ RP : So kam Swami also aus Brindavan eine Woche bevor er dahinging? PK : Nein, Swami kam im Juni. RP : Oh! So kam Er also im Juni aus Brindavan zurück, als Er im Brief schrieb: „Warte auf Swami!“
RP : Er hatte doch auf Ihre Anrufe nicht mehr geantwortet, oder? PK : Nein! Nur auf Swamis. Ich glaube er hatte auf den Ruf gewartet! RP : Oh! Und als Swami kam, öffnete er sofort die Augen! PK : Ja, sofort. Dann versuchte er die Hände zu falten um namaskaram zu machen und Swami berührte seine beiden Hände und materialisierte vibhuti und strich es auf seine Stirn und Er gab mir etwas und sagte, ich solle es mit etwas Wasser mixen. Dann fragte Er mich, ob er seit dem Morgen etwas gegessen hätte. Ich sagte: „Nein, Swami, Ich gebe ihm nur einige Tropfen Kokosnuss-Wasser, weil seine Lippen und sein Mund trocken sind.“ Dann stand Er zwei bis drei Minuten nur da. RP : Was war Swamis Gesichts-Ausdruck? PK : Danach war Swami gelassen, denn die Atemlosigkeit war nicht mehr so schlimm. Dann forderte Er mich unmittelbar auf namaskaram zu nehmen. Ich fühlte, es sollte bedeuten, dass ich nun die Verantwortung übernahm. Er rief mich und meinen Sohn. Dann ging er hinunter und sagte zu den Ärzten: „Noch eine Stunde.“ Dann fügte Er hinzu: „ Er war ein sehr berühmter Mann; er hat beim All-India Radio gearbeitet. Wir müssen eine große Prozession machen, denn er war weltberühmt.“ RP : Ganz sicher! Er war ein weltberühmter Lehrer; so musste die Feier großartig sein! PK : Und er bat alle Doktoren und Schwestern in den Raum zu gehen und zu wiederholen: OM SRI SAI RAM und Er trug dem Arzt auf, Ihn zu informieren, wenn alles vorbei sei. Wir wiederholten alle OM SRI SAI RAM bis 12. 30 Uhr.
PK: Yes. So in the evening when I was sitting in the line, Swami told me: “He has attained what he has got to attain! So there is no need to do any karma or anything for him! RP: No rituals - because we do the rituals to pray for the soul's mergence; and in this case it was not needed. So Swami didn’t want any rituals to be done. PK: No. He said: “On the 12th day, I will Myself do some Narayana Seva (feeding the poor) and I will arrange for everything for some puja (worship) in the house.” (To be continued...) Heart2Heart Team
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