Juli 2007 - Jahrgang 1 - 7. Ausgabe

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Er ist mein Swami  

Unterhaltung mit Mrs. Padma Kasturi

Teil 3


Dies ist der dritte und letzte Teil einer Unterhaltung zwischen Frau Padma Kasturi (PK), der Tochter von Sri N. Kasturi, Swamis Biograph, und Frau Rajeswari Patel (RP), einer ehemaligen Studentin und Fakultätsmitglied im Anantapur Campus der Sathya Sai Universität, der von Radio Sai vor wenigen Wochen gesendet wurde.

 

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RP: Madam, warum teilen Sie nicht mit uns einige ihrer eigenen Erfahrungen mit Bhagavan?

PK: Ja, teilen ist wundervoll. Meine Heirat wurde hier während des Dasara Festivals 1950 im alten Mandir gefeiert. Zu jener Zeit war der neue Mandir – Prashanti Nilayam – noch nicht offen, sondern erst später im Jahr. Also beide, die Dasara Feier und das Geburtstagsfest, wurden im November zusammengelegt und gefeiert. Nach meiner Heirat, als Er uns beiden, mir und meinem Ehemann, ein Interview gab, segnete Er mich, indem er eine Frucht erschuf und sagte mir: „Das nächste Mal, wenn du kommst, wirst du einen Sohn mitbringen.“

Sai beschützt die Schwangerschaft

Nach sechs Monaten wurde ich schwanger. Aber nach dem sechsten Monat gab es einige Komplikationen – Ich hatte einen hohen Blutdruck. Die Ärzte waren sehr besorgt und baten mich kein Salz zu mir zu nehmen etc. Zu dieser Zeit war die ärztliche Wissenschaft noch nicht so fortgeschritten und sie dachten, dass ich bei Wehen Anfälle kriegen würde, da ich einen hohen Blutdruck habe. Deshalb verordneten sie mir Medikamente. Meine Eltern waren sehr besorgt. Sie kamen nach Puttaparthi und erzählten Swami alles.
 

Dann materialisierte Swami ein Stück einer Süßigkeit und gab es meinem Vater und sagte: „Wenn sie auf die Wehenstation kommt, kannst du dies in ihren Mund tun und die Entbindung wird schmerzlos sein.“

Im achten Monat fanden sie heraus, dass wegen zuviel Eiweiß in meinem Urin mein Körper anschwoll. Sie brachten mich in ein Pflegeheim und hielten mich unter Beobachtung und medikamentöser Behandlung. Ich war im Pflegeheim für diesen ganzen Monat und das Eiweiß war unter Kontrolle. Der Arzt sagte: „Du bist den ganzen letzten Monat hier gewesen und da das Kind noch nicht ganz ausgewachsen ist, wird es mindestens noch 15 Tage bis zur Entbindung dauern. Warum gehst du nicht nach Hause und nimmst weiterhin die gleichen Medikamente und die gleiche Nahrung?“

Also ging ich nach Hause; Ich wurde aus dem Pflegeheim am 28. Februar entlassen. Aber Swami hatte gesagt, dass die Entbindung während der ersten Märzwoche stattfinden würde. Eines Tages zu Hause fühlte ich plötzlich Schmerzen und ließ mich wieder ins Pflegeheim einweisen. Die Ärzte sagten: „Dies ist die erste Entbindung, bei der wir nicht wissen, was der Grund der Schmerzen ist! Aber da du hier bist, warum verbringst du nicht die Nacht hier und gehst morgen früh nach Hause?“

In dieser Nacht hatte ich noch Schmerzen, aber es war erträglich. Als meine Mutter nach Puttaparthi kam, sagte ihr Swami, sie solle sich keine Sorgen machen und dass Er zur rechten Zeit da sein würde. Meine Mutter dachte, dass Swami vielleicht im Februar oder März nach Bangalore kommen würde. Aber Swami korrigierte sie: „Nein! Nicht physisch, sondern spirituell!“

RP: Oh!

 

PK: Dann hatte ich etwas Schmerzen – ich glaube, dass es gegen 3:30 oder 4 Uhr Morgens war … plötzlich glaubte ich eine Hand neben mir zu sehen! Zu jener Zeit trug Swami verschiedenfarbige Roben: rosa, gelb, nicht nur orange. Und ich sah eine Hand mit rosa Ärmeln, die sich näherte und anfing meinen Bauch zu reiben! Ich konnte die Berührung fühlen!

RP: Und du sahst es auch? Eine rosafarbige Robe!

PK: Ich wollte die Hand ergreifen, doch ich konnte es nicht und ich war auch ängstlich …es war 1952 und ich wusste noch nicht allzu viel über Swami und all diese Wunder! Ich rief sofort meine Mutter: „Amma! Irgendeine Hand kam herbei und fing an meinen Bauch zu reiben! Ich weiß nicht was es war!“ Sie sagte: „Sorge dich nicht! Ich sah Swami an deinem Bett stehen.“

RP: Sie sah Ihn? Sie war auch in dem Raum?

PK: Ja. Sie schlief neben mir im Raum

RP: Also sah sie Ihn!
     

PK: Ja. Sie sagte: „Es muss Swami sein!“ Dann am nächsten Tag sagte der Arzt: „Der Kopf des Babys hat sich gedreht; vielleicht wird die Entbindung heute stattfinden!“ Danach nahmen die Wehen zu und sie brachten mich auf die Wehenstation und sofort legte meine Mutter mir die Zuckersüßigkeit in den Mund. Als ich auf dem Arbeitstisch lag, an der Süßigkeit lutschte und der Saft in mich kam, fiel ich in Tiefschlaf! Es wirkte wie Chloroform!

Meine ganze Familie – meine Eltern meine Schwiegerfamilie waren anwesend. Der Arzt sagte: „Die Entbindung kann nicht stattfinden, während sie schläft! Also könnt ihr alle nach Hause gehen.“

RP: Der Arzt wusste nichts über Swami!

PK: Ja! Meine Mutter hatte eine der Krankenschwestern gebeten, bei mir zu bleiben. Und als ich etwas Schmerz empfand, rief die Krankenschwerster sofort meine Mutter herbei: „Amma! Bitte komm! Das Baby kommt heraus!“ Dann rannte sie los und natürlich fand die Entbindung statt!

RK: Also war es eine schmerzfreie Entbindung!

PK: Ja, schmerzlos. Aber das Baby war sehr klein – nur 3 und ¼ Pfund, aber es schrie nicht! Es blutete aus Nase und Mund, deshalb mussten sie ihm eine Injektion geben und es war auch sehr schwach. Sie gaben ihm dann ein Bad und legten es in den Brutkasten.

Die Krankenschwester sagte: „Ich bin beunruhigt über die Mutter, die Blutdruckprobleme hat und auch darüber, was mit dem Kind passiert, da es so schwach war.“ Drei Tage vergingen und sie hatte keine Hoffnung für das Kind. Dann sagte sie: „Du redest über diesen Sai Baba. Warum gehst du nicht los und fragst Ihn oder holst etwas Prasadam (geheiligte Speise)?“

Also kam mein Vater nach Puttaparthi. Und sobald er das Tor durchschritten hatte – das Dashavatara Tor; welches damals ein großer Bungalow mit einem großen Säulengang und Veranda war – stand Swami auf der Veranda. Sobald Er meinen Vater hereinkommen sah, fragte Er ihn: „Wie geht es dir? Bist du besorgt über das Kind, weil es so schwach ist? Weißt du, da er so klein war, war die Entbindung sehr einfach! Ich kam herbei, um den Kopf des Kindes zu drehen und diese Padma wollte Meine Hand greifen! Wie kann sie sie bekommen?“

RP: Er erwähnte sogar das?

Überwältigende Göttliche Fürsorge

PK: Ja! Und dann sandte Er etwas Vibhuti für mich und das Kind, es über den ganzen Körper nach dem Bad des zehnten Tages zu schmieren und es ihm jeden Tag zu geben und Er sagte ihm das Kind für Namakaran zu bringen (die Namenszeremonie) bis es 5-6 Monate alt war. Und er gab eine weitere Instruktion – der Grund warum ich dies erwähne ist, um zu zeigen wie Swami sogar für das kleinste Detail sorgt! Er sagte: „Da sie das Bluthochdruckproblem hat, bitte deine Frau auf das Kind in der Nacht aufzupassen, damit sie einen guten Schlaf haben kann.“ Er sagte auch: „Euer Haus ist an einem Ort an dem es viele Moskitos gibt! Also solltest du einen großen Moskitovorhang nähen, damit deine Frau Padma und das Kind schlafen können.“ Siehst du wie Er ist?

RP: So viel Fürsorge! Und sogar Beobachtungen wie diese zu machen!

PK: Ja. Also wir brachten ihn im 5. Monat hierher und dann gab Er ihm einen Namen. In jenen Zeiten war Padapuja (das Verehren Seiner Füße) zu jeder Gelegenheit noch gestattet. Weißt du über Padapuja bescheid?

RP: Ich habe davon gehört, aber wir wollen es von dir hören; also erzähle es uns bitte.
 

PK: Gegenüber des Interviewraums gibt es einen Raum, den wir auch Padapuja Raum nannten.

RP: Genau gegenüber dem Interviewraum, der jetzt geschlossen ist?

PK: Ja. Wir pflegten ein Tablett unter Swamis Füße zu legen und seine Füße zuerst mit einfachem Wasser zu verehren und dann das Wasser aufzusammeln und Seinen Füße mit einem Handtuch abzuwischen und dann Seine Füße auch mit Rosenwasser zu waschen. Dieses Wasser wurde gewöhnlich auch aufgenommen. Dann haben wir Seine Füße mit Haldi, Kumkum (Gelbwurz und Zinnoberrot) und Blumen geschmückt und wir legten Swami eine Girlande um.

RP: Hatte jeder die Gelegenheit diese Puja auszuführen?

PK: Ja. Jedes Mal wenn wir kamen und während wir gingen und zu jeder kleinen Gelegenheit hat Er es akzeptiert.

RP: Jetzt erlaubt Er es uns nicht seine Füße zu berühren!

PK: Wir haben Ihn mit Girlanden geschmückt und Er gab uns etwas Prasadam und wir aßen es, führten das Aarti aus und dann nahm er meinen Sohn auf Seinen Schoß und nannte ihn Sai Ramesh. Er sagte: „Ihr könnt ihn Ramesh nennen, aber sein Name wird Sai Ramesh sein.“

Segen für Ihren Sohn in Hülle und Fülle

Nach einem Jahr kamen wir wegen seines Annaprashna – das bedeutet, die erste feste Nahrung geben; Brei mit Reis und Milch und Zucker – mit der Er ihn fütterte, während Er ihn auf Seinem Schoß hielt.

In seinem dritten Jahr hat Er das Aksharabhyasam durchgeführt – die Zeremonie des ersten geschriebenen Briefes, bevor das Kind eingeschult wird. Dies war auch eine sehr Glück verheißende und andersartige Erfahrung, die ich gerne erzählen möchte.

RP: Ja natürlich!

PK: Zu dieser Zeit hatte ich auch mein zweites Kind. Swami sagte: „Wie kannst du dich um beide Kinder gleichzeitig kümmern? Warum steckst du das ältere Kind nicht in die Schule?“ Ich sagte: „Swami das Aksharabhyasam wurde noch nicht durchgeführt.“ Er sagte: „Ich werde es tun, bevor ihr geht.“ Ich war hier in Puttaparthi zu dieser Zeit. Er sagte: „Du bereitest alles vor und ich werde morgen zu dir nach Hause kommen und es durchführen.“ Also arrangierten wir das. Da zu dieser Zeit keine Läden hier waren, mussten wir jemanden bitten nach Bukkapatanam zu gehen und die Schiefertafel und den Schiefertafelstift zu besorgen und in jenen Tagen hatten wir keinen großen Stuhl oder irgendetwas worauf Swami sitzen könnte. Wir hatten einen großen hölzernen Kasten und wir platzierten einige Kissen und Tücher und Er saß darauf. Das war während der Bhajans.

RP: Also während die Bhajans im Mandir fortliefen, ging Swami herum und besuchte Leute?

PK: Ja. Bhajans waren zwischen 11 und 12.

RP: Jeden Tag?

PK: Ja, jeden Tag!

RP: Nicht so wie heute – nur für eine halbe Stunde! Und Swami lief umher?

PK: Ja. Und Swami tat auch noch viele andere Dinge – Padapujas, Interviews – alles während der Bhajanzeit! Und er ist auch zu den Häusern der Leute gegangen! So sagte er: „Wie kann ich auf diesem hohen hölzernen Kasten sitzen und das Aksharabhyasam verrichten? Bitte stellt es runter!”

Da war ein hölzernes Brett, also stellten wir es runter und breiteten die Kissen aus und Er saß auf dem Fußboden! Und Er bat meinen Sohn auf Seinem Schoß zu sitzen!

RP: Das war sein Glück!
 

PK: Ja. Dann bat Er mich etwas Reis auf einem Tablett zu bringen und Er schrieb darauf Aum Namoh Narayana Namaha.

RP: Worauf?

PK: Auf den Reis! Dann schrieb Er Aum auf die Schiefertafel und dann bat Er ihn Haldi und Kumkum auf das zu tun, was Er geschrieben hatte – wie eine Puja – und Er hielt seine Hand und brachte ihn dazu, das auch zu schreiben!

RP: Was ließ Er ihn schreiben?

PK: Aum Namoh Narayana Namaha – das ganze bi ja mantra. Er hatte meinem Vater einen navaratna (mit neun Edelsteinen besetzten) Ring gegeben, den Er ihn nun bat Ihm zu geben und Er schrieb auf die Zunge meines Sohnes „ Aum Namoh Narayana Namaha.”

RP: Mit diesem Ring? Den er dabei als Stift benutzte?

PK: Ja, mit dem Ring.

RP: Großartig! Aber was war mit der Schiefertafel? Benutzte Er die Schiefertafel nicht?

PK: Doch! Er brachte ihn dazu auf der Schiefertafel zu schreiben und auf dem Reis auch! Und Er schrieb es auch auf seine Zunge! Danach bat Er ihn Namaskaram (Ehrerbietung, Verbeugung, Huldigung) an uns allen durchzuführen – seinen Eltern und Großeltern und Er bat meinen Vater ihn nach oben zu den Bhajans zu geleiten und dort gab Er ihm eine süße Schachtel.

 

RP: Also war es ein richtig großer Tag für ihn!

PK: Ja! Als er zwei Jahre alt war, konnten wir oft hierher kommen und sobald wir hier ankamen, bekamen wir ein Interview.

RP: Haben Sie alle diese Interviews aufgezeichnet?

PK: Nein. In jenen Tagen gab es keine Kassettenrekorder.

RP: Haben sie es in Worten aufgenommen?

PK: Nein. Soweit ich mich erinnern kann…

RP: Sie sagten bereits, dass sie sich was Swami betrifft an alles erinnern können – sie mögen andere Dinge vergessen haben, aber diese nicht!

PK: Ja. Dann sagte Er: „Du musst ein weiteres Kind bekommen. Wenn er in die Schule geht, was wirst du dann tun? Du wirst dich langweilen!“

RP: Das sagte Er?

PK: Ja. Als er 1 ½ Jahre alt war, wurde ich wieder schwanger, und als ich zur Ärztin ging, schimpfte sie mich aus: „Du hattest einen hohen Blutdruck während deiner ersten Schwangerschaft! Es ist zu früh! Ich befürchte, dass es sich wiederholen wird! “

Mein Vater war hier; er war nach seiner Pensionierung hierher gekommen. Ich schrieb einen Brief an meinen Vater und einen Brief an Swami. Dann sagte Swami: „Nein. Mache dir keine Sorgen! “ und Er schickte einen Brief an meinen Vater mit ungefähr 40 Paketen Vibhuti! Er sagte: „Lass sie dies in Wasser gelöst jede Nacht vor dem Zubettgehen nehmen und es wird kein Bluthochdruck-Problem mehr geben.“

Der zweite Sohn ist Sai’s Prasad

Und nichts passierte! Obwohl ich in der Tat jeden Monat zur Ärztin gehen musste und sie einige Medikamente für mich aufschrieb und ich sie täuschte mit so was wie: „Oh! Es läuft alles wunderbar!“ Ich nahm sie nie – nur Vibhuti! Vielleicht nannte Er deshalb den zweiten Sohn Sai Prasad!

Dann als er zwischen 2 und 3 Jahre alt war, sagte Er wiederum: „Dieser Junge wird zur Schule gehen“ Ich sagte: „Swami! Das wird so weiter und weiter gehen! Jeder der geboren wird, wird zur Schule gehen müssen! Aber ich kann nicht jedes Mal entbinden!“

Er sagte: „Nein. Du musst noch ein Kind haben!“

RP: Bestand Er darauf?

PK: Ja! Also, als er 2 Jahre alt war, wurde ich wieder schwanger! Zu dieser Zeit arbeitete mein Vater als Regieassistent in Bangalore beim All India Radio. Nach dem Ruhestand arbeitete er drei Jahre dort.

RP: Kam er hier her?

PK: Ja, er und meine Mutter. Meine Großmutter war hier. Swami sagte: „Ich werde mich kümmern, ihr beide geht.“ Es ist indischer Brauch, dass sie die Tochter im sechsten Monat in ihr Elternhaus bringen und sie dort für einen Monat bleibt, und sie ihr das zu essen geben, was immer sie sich wünscht, um sie glücklich zu machen.

RP: Ja normalerweise ist das eine Tradition.

Entbindungsberatungen

PK: Mein Elternhaus und Schwiegerelternhaus lagen sehr nah beieinander. Wenn meine Mutter mich rief und darauf bestand, dass ich in ihr Haus komme, sagte ich: „Nein. Es ist zu nah dran!“ Wann immer sie mich auch riefen, musste ich kommen – also fühlte es sich an, als ob ich in dem Haus meiner Schwiegereltern weilen würde. Also dachte ich, dass es besser sei nach Puttaparthi zu gehen und einen Monat bei meiner Großmutter zu bleiben.

Zu dieser Zeit war Swami in Bangalore und kam zum Abendessen in das Haus meines Vaters. Meine Mutter sagte: „Frage du Swami. Wir können Ihn nicht einfach so fragen!“ Als dann Swami zum Abendessen hereinkam, fragte ich Ihn: “Swami, ich würde gerne einen Monat bei meiner Großmutter in Puttaparthi bleiben, damit ich meiner Großmutter ein wenig helfen kann.“ Swami scherzte: „Oh! Du willst nach Puttaparthi kommen? Das ist nur eine Ausrede! In Ordnung, warum kommst du nicht?“

Also kam ich nach Puttaparthi und blieb hier. Zu dieser Zeit hatten wir das Problem, wo die Entbindung stattfinden sollten, denn, wenn wir sie in Bangalore haben sollten, wäre niemand da, meiner Mutter im Haus zu helfen, weil sie mir helfen müsste und mit mir im Krankenhaus sein würde. Also war sie etwas besorgt. Zu diesem Zeitpunkt wurde aber das General Hospital in Puttaparthi eröffnet. Aber wir wussten nicht, ob Swami zustimmen würde oder nicht.

Als ich an einem Tag mit meiner Großmutter hier war, kam Swami und fragte mich: „Was sind deine Pläne?“ Ich sagte: „Swami ich habe keine Pläne. Was immer du sagst, werde ich tun.” Er sagte: „Warum entbindest du nicht hier? Es gibt ein Krankenhaus hier! Du willst immer Swami und ein Krankenhaus – jetzt sind beide hier!”

Ich sagte: „Aber Swami es ist erst der sechste Monat! Ich kann hier nicht so lange bleiben“, da es zu diesem Zeitpunkt nicht so bequem war hierher zu kommen.

RP: Ja es gab eine Menge Schwierigkeiten, seinen Weg hierher nach Puttaparthi zurückzulegen. Bist du denn hierher mit dem Ochsenkarren gekommen?

PK: Oh ja! Sogar in jenen Tagen mussten wir erst den Zug nehmen, dann den Bus, dann den Ochsenkarren und all das.

RP: Ich erinnere mich daran, als wir 1972 gekommen sind; wir kamen nach Bukkapatnam per Ochsenkarren!

PK: Ja! Also sagte ich Ihm: “Warum gehe ich nicht einen Monat nach Bangalore und dann kann ich zur Entbindung wieder hierher kommen, weil ich nach der Entbindung drei Monatelang nicht in der Lage sein werde zurück zu fahren und diese Strapazen zu überstehen.”

Er sagte: „Nein! Du bleibst hier, weil Budhi und Jnana – die Intelligenz – im Leib nach 6 Monaten geformt wird! Also sei hier und praktiziere Namasmarana (Rezitieren des Gottes-Namen) und singe Bhajans.“

RP: Na gut Swami! Er ist der Schöpfer und Er weiß, was im sechsten Monat der Schwangerschaft passiert! Also erlangt dann das Kind die Intelligenz?

PK: Ja. Das ist, was Er sagte und das ist es auch, warum man sagt, dass man eine schwangere Frau glücklich halten muss.

RP: Ja, das sagen sie auch in den heiligen Schriften!
 

PK: Ja. Also blieb ich. Und in jenen Tagen konnten wir nicht viele Früchte und dergleichen bekommen. Wann immer ein Devotee kam und Früchte für Swami brachte, schickte Er uns einige Früchte oder Äpfel oder Bananen ins Haus! Ab und zu kam Er zu uns ins Haus und sah nach mir. Als der neunte Monat begann, kam meine Mutter auch hierher.

Swami kam nach Tirupathi, um dieser First Divine Life Society Conference in Venkatagiri zu beizuwohnen und Er kam mit so vielen Sanyasis (Entsagenden) zurück!

RP: War das 1961?

PK: Nein, 1957. Viele Sanyasis folgten Ihm und sie waren alle in Puttaparthi. Am Tag vor Ramnavami (Ramas Geburtstag) hatte ich am Nachmittag etwas Schmerzen und mein zweiter Sohn – der gerade erst drei Jahre alt war, war auch da. Ich legte mich hin und er fragte mich: „Warum legst du dich hin Mutter?“ Ich sagte: „Ich habe etwas Fieber, ich will etwas Vibhuti von Swami und dann wird es mir wieder gut gehen.“

Sai arrangiert ihre totale Betreuung

Er wusste nicht, was zu tun ist! In jenen Tagen kletterte Swami den Berg hinauf – wo die Universität jetzt ist – dort gab es einige große, riesige Felsen und Swami führte einige Leute dort am Abend hin und gab ihnen Interviews oder führte Unterhaltungen.

RP: Meinst du, während die Bhajans liefen?
 

PK: Nein noch davor – gegen vier oder fünf Uhr. Also kletterte mein Sohn auf den Berg, um etwas Vibhuti für seine Mutter zu bekommen. Swami sah ihn und fragte ihn: „Was ist los?“ Er sagte: „Swami, Mutter hat ein wenig Fieber und sie will etwas Vibhuti.“ Da Er wusste, dass der Zeitpunkt der Entbindung nahte, und Er kam herab zu mir und fragte mich: „Willst du ins Krankenhaus?“ Ich sagte: „Swami, ich weiß es nicht, was immer Du sagst!“

Er sagte: „Lasse mich für dich ein Bett bereitstellen.“ Dort waren einige alte Dorfleute auf der Damenkrankenstation und es gab dort vier Betten. Er sagte: „Ich werde losgehen und mit den Ärzten sprechen und einen Raum für dich bereitstellen lassen.“ Er ging zu Dr. Sitaramaiya Haus, die damals dafür zuständig war, Räume zuzuteilen. Mein Vaters Haus war beim Ostblock. Er sagte: „Die Ärzte werden das Bett in den Kreißsaal selbst stellen.“ Dort gab es dann nur vier Räume im Krankenhaus – einen vier Betten Raum für die Männer, einen vier Betten Raum für die Frauen, einen Kreißsaal und eine Haupthalle – das war alles. Es war ein sehr kleines Krankenhaus.

Aber dann sagte Er: „Aber nein! Wenn du dich dort hinlegst, wird es zu weit vom Badezimmer entfernt sein!“ So umsichtig war Er! Dann sagte Er: „Da nur ein Mann in der Männerabteilung liegt, werde ich sie bitten, ihn auf die Veranda zu legen und ich werde eine spezielle vier Betten Abteilung für dich erstellen!“

Dann sagte Er meiner Mutter: „Da die Autos nicht auf den Berg klettern können, werde ich einen Jeep finden, damit sie mit dem Jeep ins Krankenhaus gebracht werden kann und ich werde nach den Bhajans kommen.“

RP: Also kümmerte Er sich um alles!

PK: Ja! Dann fingen die Bhajans an, aber nach den Bhajans war da kein Jeep und es fiel mir schwer zu Hause zu bleiben, da die Schmerzen zunahmen. Dann kam Er zum Abendessen – in jenen Tagen kam Er von der anderen Seite zum Abendessen; und Seine Schwester bediente Ihn; die Damen konnten sich Ihm nähern.

Meine Mutter ging dorthin und sagte zu Swami: „Es wird zunehmend schwieriger für sie zu Hause zu bleiben; es wäre besser, wenn wir sie jetzt bringen würden.“ Er sagte: „Es steht zur Zeit kein Jeep zur Verfügung, was kann ich machen?“ dann bat Er um Wasser und Er erschuf etwas und tat es in das Wasser und Er sagte: „Gib ihr das zu trinken und die Schmerzen werden abklingen, und dann kannst du sie bringen.“

Sie brachte es – es war eine Art Fruchtsaft und es roch sehr gut! Ich trank es und die Schmerzen nahmen ab und ich konnte sogar selbst auf den Hügel laufen!

RP: Bist du hoch gelaufen?

PK: Ja ich bin hoch gelaufen! Wir gingen zum Krankenhaus und ich legte mich hin und die Schmerzen nahmen ab. Dort waren zwei männliche Ärzte, aber keine Hebamme oder Krankenschwester oder dergleichen. Dort war nur eine Dame, die wenig von Krankenpflege verstand, also sandte Swami sie zusammen mit meiner Mutter auch herbei. Meine Mutter und sie fingen dann an zu bereden, was zu tun sei, denn sie waren mit der ganzen Prozedur der Entbindung nicht vertraut.

Die Ärzte saßen auf der Veranda und sie gaben uns alles, was wir brauchten – Scheren, Faden, etc. – und sagten: „Wenn es irgendein Problem gibt, werden wir zur Stelle sein, wir warten.“ Die Schmerzen ließen nach und ich hatte einen guten Schlaf. Plötzlich erinnerte sich diese Dame daran, dass an dem gleichen Tag eine andere Dame da war, die dort Köchin war – aus einem Dorf, das Erfahrungen mit der Entbindung hatte. Also ging sie los und brachte diese Dame herbei. Aber die Nacht verging.

Am nächsten Tag war Ramanavami und die Bhajans liefen zwischen 9 und 10 am Morgen an – an anderen Tagen war das gewöhnlich zwischen 11 und 12. Es war Sommer und in jenen Tagen gab es kein fließendes Wasser in Puttaparthi.

RP: Wie haben sie das ausgehalten?

PK: Mit Hilfe von Ventilatoren!

RP: Und mit Wasser?

PK: Es gab derzeit einen Brunnen!

RP: Oh! Ach so … du musstest also losgehen und das Wasser hochziehen!

Er übernimmt vollkommen

PK: Ja! Dann kam Swami zum Krankenhaus gegen 9 Uhr und fragte: „Was ist passiert?“ Ich sagte: „Alles hat aufgehört – nichts ist passiert!“ Er sagte: „Da du schon zu viele Probleme hattest und da es Ashtami (der achte Mond-Tag im Monat – der nicht als glück-verheißend gilt) war, habe ich es unterbrochen! Heute ist Ramanavami und das Kind wird heute geboren werden!“ Dann gab Er zwei Pakete Vibhuti an meine Mutter und sagte: „Nach der Entbindung reibe dies auf ihren Bauch. Sobald die Schmerzen zunehmen, wird sie nicht in der Lage sein Nahrung zu sich zu nehmen! Also bringt jetzt etwas Essen herbei und gib es ihr.“ Also ging meine Mutter los und brachte etwas zu Essen für mich.

 

RP: Es ist Erstaunlich! Das Ausmaß der Fürsorge, die Er auf sich nahm!

PK: Ja! Dann am Abend gegen 6 Uhr führte Swami alle zum Chitravathi Fluss. Es war April, und wegen der Hitze war ich erschöpft. Ich hatte nur etwas Schmerzen, aber da war keine Entbindung. Jemand sagte zu Swami: „Swami! Sie ist dort im Krankenhaus! Was wenn ihr etwas zustößt?” Er sagte: „Nein! Nichts wird geschehen, bis ich zurückkehre! Ihr könnt alle kommen!”

Also führte er alle zum Chitravathi und dort erschuf Er aus dem Sand Rama, Laxmana und Sita Götterbilder und sie sangen einige Bhajans und Swami hielt eine Ansprache und Er erschuf auch etwas Amrita!

RP: Am Tag von Ramanavami!

PK: Ja am Tag von Ramanavami! Zum gleichen Zeitpunkt fühlte ich hier ernsthafte Schmerzen und schwitzte sehr. Niemand war da mir zu helfen, außer meiner Mutter; sie weinte und wusste nicht, was zu tun sei – sie war so durcheinander!

Es schien, dass, als Swami dort Amrita an die Damen verteilte, Er plötzlich sagte: „Oh! Mein Rücken schmerzt!“ Er schwitzte sehr, und dann setzte Er sich für 2-3 Minuten hin und steckte Seine Beine.

RP: Oh! Bedeutet das also, dass Er die Schmerzen auf Sich nahm?

PK: Ja. Er massierte Sich selbst mit Seinem Taschentuch. Natürlich kamen sie alle herbei und halfen Ihm. Zu der Zeit war es 8 – 8:30 Uhr!

RP: Waren die Devotees mit Ihm auf den Strandbänken des Chitravathi-Flusses zu so später Stunde? Hatten sie Laternen mitgenommen?

PK: Ja – Taschenlampen, Laternen, etc. Außerdem was auch immer für Götterbilder Er aus dem Sand dort erschuf, sie brachten diese in den Mandir und bewahrten sie im Schrein auf und vollzogen dann das Aarti dort – das war der normale Brauch zu der Zeit.

Dann brachten sie die Götterbilder und führten Aarti aus. Natürlich wurde ich inzwischen immer schwächer und erschöpfter. Es bestand nicht das geringste Zeichen einer Entbindung! Dann kam Swami zurück und auch viele Frauen – einige von ihnen tratschten: „Warum bist du hierher gekommen? Du hättest nach Bangalore gehen sollen!“

Wegen meiner Schwäche und Erschöpfung wurde meine Mutter besorgt; sie eilte zu Swami und fing an zu weinen. Er war gerade beim Abendessen. Sie sagte: „Swami! Sie leidet sehr!” Er sagte: „Nein, es gibt keinen Grund zur Sorge!“ Er erschuf nun etwas Vibhuti und sagte ihr: „Mixe das mit Wasser und gib es ihr. Ich werde auch kommen.“

Dann kam sie und mischte das Vibhuti mit Wasser, und als sie es mir gab, kam Swami ins Krankenhaus!

RP: Kannst du dir vorstellen! Wie spät es war?

PK: Es war etwa 9:30 abends! Ich wollte aufstehen, aber Er sagte: „Nein! Bleib liegen. Was ist passiert?“ Ich sagte: „Swami es ist schrecklich, ich kann es nicht ertragen!“ Er sagte: „Das ist Samsara (weltliches Leben)!“

RP: Okay! Er fasste es in nur einem Wort zusammen!

„Rufe: Sai Ram!” - Baba

PK: Ich sagte: „Swami! So war es während der ersten zwei Entbindungen nicht! Damals war es leicht; aber dieses Mal, weiß ich nicht, was passiert ist! Ich leide so sehr!“ Daraufhin sagte Er: „Wenn du Schmerzen hast, warum rufst du nicht aus ‚Amma! Amma!’ (Mutter!)? Warum rufst du nicht aus: ‚Sai Ram! Sai Ram!’“?

RP: Oh! Also war das eine weitere indirekte Lektion!

PK: Ja. Aber Ich war mutig genug und sagte: „Swami, obwohl ich nicht ‚Sai Ram!’ gesagt habe, weißt du, das ich nicht nach meiner Mutter rief – sondern nur nach Dir!“ Daraufhin sagte Er: „Nein Padmamma, so ist das nicht! Wenn die Schmerzen kommen musst du sagen: „Sai Ram!“

Dann stand Swami in der Tür – die neben mir an meinem Kopfende am Bett war – und er brachte die Dame heraus und sagte ihr, sie solle mich anweisen, wenn die Schmerzen auftreten, „Sai Ram!“ zu sagen. Dann, als er nahe der Tür stand, winkte Er mit Seiner Hand. Und obwohl Er weit abseits stand, machte Er einige Gesten mit Seiner Hand und sofort fühlte ich einen dumpfen Schlag in meinem Bauch und sofort setzten die Schmerzen ein und ich sagte ‚Sai Ram’ und das Kind war geboren!

RP: Und Swami stand an der Tür?

PK: Ja! Und das Kind war sofort geboren!

RP: Mein Gott!
 

So intim…Einfach wie Familie

PK: Und als Er das Schreien des Kindes hörte, ging Er hinaus. Am nächsten Tag am Nachmittag kam Er wieder zum Krankenhaus … in jenen Tagen gab es keine Elektrizität, also auch kein Licht; Er brachte eine Taschenlampe mit – Er hatte eine große Taschenlampe mit sechs Zellen. Dann, als Er das Kind sah, sagte Er: „Oh! So ein kleines Baby! Und für die Entbindung dieses Kindes musstest du so viel durchmachen!”

Dann scherzte Er mit mir: „Oh! Du wolltest eine Tochter und du hast einen weiteren Sohn bekommen! Bist du nicht glücklich?“ Dann am achten Tag kam mein Vater nach Puttaparthi. Er ging direkt Swami besuchen, er kam nicht erst zu mir – so einer war er.

Dann erzählte Swami ihm alles, was am Chitravathi passiert war und das war der Zeitpunkt, als wir herausfanden, dass Swami meine Schmerzen auf sich genommen hatte! Er sagte meinem Vater: „Da war niemand außer ihrer Mutter da, und sie litt Todesqualen, dass Ich die Schmerzen auf mich nehmen musste; und dann war alles wieder in Ordnung.“

Dann nahm Er meinen Vater mit Sich und sagte zu ihm: „Schau! Padma ist sehr ärgerlich mit Mir und redet nicht mit Mir, weil sie keine Tochter bekommen hat!“ Er verhielt sich einfach wie Familie!

RP: Ja! Also, da Er so viel Intimität mit dir und deiner Familie zugelassen hat, was würdest du schließlich sagen, was Bhagavan für dich damals bedeutete?

PK: Er war wie ein naher Verwandter – Er war mehr al seine Mutter für mich wegen Seines Mitgefühls und Seiner Fürsorge.

RP: Also warst du nie von Seiner Göttlichkeit eingeschüchtert?

PK: Ich konnte Ihn nicht als jemanden Göttliches oder Seine Göttlichkeit sehen, da Er so nah war und so viel Fürsorge tat und mit so viel Mitgefühl, dass ich nur davon angezogen war! Ich dachte, dass Er ein sehr, sehr naher Verwandter von mir sei – sogar heute! Aber manchmal – da Er mich nun auf etwas Distanz hält – kann ich Seine Göttlichkeit fühlen.
 

RP: Ich denke, dass wir eine sehr lange Sitzung gehabt habe. Und an einem kommenden Tag können wir mehr mit unseren Zuhörern von Radio Sai teilen. Vielen Dank, dass Sie unserer Einladung gefolgt sind. Mit Ihnen zu sprechen, war wie in einen geheimen Garten versteckter Schätze einzutauchen. Sie sind wirklich ein Juwel und eine Schatzkammer Göttlichen Regens und Segens! Sie sind in der Tat gesegnet Madam und wir sind es ebenfalls als heutige Empfänger – stellvertretende Empfänger – dieses Segens durch sie! Vielen Dank noch mal!

PK: Danke Rajeshwari für diese Möglichkeit meine Erfahrungen mit ihnen zu teilen.

H2H Team



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