Juli 2007 - Jahrgang 1 - 7. Ausgabe

 

 

Die Legende von Sai Gita

Unübertroffen und Ewig

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„Von Anfang an war zwischen Mir und Sai Gita
eine enge, von Reinheit durchdrungene innere Verbindung.“

Diese ergreifenden Worte richtete Swami am 7. Juni 2007 in einer privaten Ansprache an Seine Studenten, sowie die Lehrer Seiner Universität; daraufhin breitete sich eine tiefe, dichte und absolut undurchlässige Stille aus. „Wenn ich Sai Gita erwähne, denkt nicht, dass ich emotional bin“, sagte Swami. Seine Stimme war zittrig und von starken Gefühlen überwältigt. Jeden, der die Augen des Herrn so bewegt sah, traf es mitten ins Herz. Dieses zerbrechliche Organ schien plötzlich zu schwer geworden zu sein, um weiter schlagen zu können; dort war mittendrin ein Krater entstanden, der jede Zelle ihres Seins darin einsog.

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Zärtlich mit Seinem Baby spielend
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Während jeder mit angehaltenem Atem die nächste Kostbarkeit Göttlicher Offenbarung erwartete, fuhr Swami in einem sehr weichen und doch festen Ton fort.

„Wenn ich über Sai Gita spreche, bin ich nicht mit tiefem Schmerz erfüllt. Ich bin wirklich nicht traurig. Ich bin nie besorgt. Ich bin überhaupt nicht reumütig. Es ist nur Vatsalyam – der Gipfel Mütterlicher Liebe.“

Es ist die spontane unbegrenzte, reine Liebe, die eine Mutter für ihr Neugeborenes hat, das so rein und so unschuldig ist, völlig abhängig nur von seiner Mutter und nichts anderes suchend als ihren Schoß. Und in diesem Gesicht des Neugeborenen könnt ihr wirklich die Unberührtheit der Erscheinung Gottes sehen. Wenn ein Kind heranwächst, stark und intelligent wird, verschwindet langsam die Gott-ähnliche Reinheit, und auch die Spontaneität, geschwächt durch rationale Liebe, nimmt ab. Bei Sai Gita war es jedoch genau das Gegenteil.

‘Sai Geetha’ is Born…Anew

Es sind Jahrzehnte vergangen, als sie nach Prashanti Nilayam kam; sie war nur einige Wochen alt. „Ich kehrte damals, nach Bangalore zurück“, sagte Swami immer noch in derselben Rede, „in dem nahe gelegenen Wald wurden Elefantenfallen errichtet. Tiefe Gräben wurden ausgehoben und auf der Oberfläche mit Gras bedeckt. Durch Trommeln und laute Geräusche jagten sie die Dickhäuter. Die armen Tiere kamen in Herden, und viele fielen in die Fallen hinein, doch eine überlebte. Sie hatte ihre Mutter verloren und weinte. Sie wollte keine Nahrung mehr zu sich nehmen. Hilflos und in größter Not wusste sie nicht, was sie tun sollte.“ In dem Augenblick als Swami davon erfuhr, nahm er sie sofort an.

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Mutter und Kind

Das unsterbliche Band
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Es war, als ob die Göttliche Mutter auf Ihr kostbares Kind gewartet hätte. „Ich steckte ihr meinen Finger mit Honig ins Maul, und sie saugte den Honig nach und nach auf. Später gab ich ihr Milch im Fläschchen und von da an vergaß sie ihre leibliche Mutter. Ich taufte sie auf den Namen Sai Gita“, erzählt Swami. Das Kind war nun sozusagen getauft, es hatte ein neues Leben bekommen, ein Leben als das ganz besondere Kind Gottes. Zu jener Zeit war sie kaum zwei Fuß hoch und Swami ruft sich in Erinnerung: „Sie folgte mir überallhin, sei es in die Küche, sei es in den Speisesaal, die Bhajan Halle, den Wohnraum oder das Badezimmer. Sie wuchs völlig unter meiner Fürsorge auf.“

Sie war wahrhaftig der Wonneproppen des jungen Swami, in den frühen Sechzigern als Swamis Agilität die Devotees verblüffte und nur einer mit athletischen Sehnen sich mit Ihm im Laufen messen konnte, sei es zum Chitravathi oder bei einer Wirbelwindtour innerhalb des Aschrams. Doch der bevorzugte Zeitvertreib des Avatars war in jenen Tagen Zeit mit Sai Gita zu verbringen.

Das glückselige Paar

„Sie reichte Swami bis zur Hüfte“, erinnert sich Sri Chidambaram Krishnan, der in den Sechzigern ein regelmäßiger Besucher des Ashrams war und sich viele Jahre der Göttlichen Nähe erfreute. „So klein wie sie war, konnte Swami sie leicht in Seinem Auto mitnehmen“, erzählt er. Swami selbst erwähnte kürzlich in einer Rede, dass sie tatsächlich auf den hinteren Sitzen Seines Autos mit Ihm reiste. Sai Gita wollte jeden Moment mit Swami sein, wie ein Kind, das die Trennung von seiner Mutter nicht mal für eine Sekunde ertragen kann. Und Swami gefiel es auch.

Die Kleine hatte damals ihre Herberge unter einem großen Baum neben Swamis Schlafzimmer, so konnte Swami sie von Seinem Fenster aus die ganze Zeit sehen. Wann immer sie hungrig war, schaute sie nur hoch und machte sich durch den Laut „Ahh!“ bemerkbar; und oft ging Swami zu ihr, um sie zu umsorgen und ihr das zu geben, was sie brauchte.

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Seite an Seite – Hier und danach
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„Jeden Morgen und jeden Abend konnte man Swami bei ihr finden“, erinnert sich Sri Chidambaram. „Sie folgte Swami aufs Wort! Wenn Swami sie rief, sprang sie sofort zu Ihm und dann stand Er an ihrer Seite oder spielte mit ihr – indem Er ihren Rüssel hin und her wiegte, sie streichelte und tätschelte. An manchen Tagen rannte er davon und hatte große Freude daran, zu beobachten, wie die vierfüßige Kleine mit ihren winzigen Sprüngen und niedlichen Hopsern versuchte Ihn einzuholen - ein mitreißender und erfreulicher Anblick! Für die Devotees war es der aufregendste Moment ihres Aufenthaltes in Prashanti.“

Sai Gitas Routine in jenen Tagen war eng mit der von Swami verknüpft. Schon seit ihrer Kindheit war sie die Totalität edler Gesinnung; als winziger Elefant war ihre erste Handlung jeden Morgen, neun Mal den Mandir zu umrunden! Als nächstes warf sie sich vor dem leuchtend weißen Idol, Lord Ganesha (der in jenen Tagen dort vor dem Prashanti Mandir stand) nieder und wartete dann auf Swami. Sobald sich die Tür öffnete und sie Swami sah, kniete sie nieder und bot Seinen Füßen ihre Verehrung dar und meistens bat sie Swami mit einem ihr eigenen anmutigen Laut, sie zu tätscheln – denn sie sehnte sich nach Seiner Liebe und Seinem Segen.

Anschließend fütterte Swami sie mit Plantainbananen und anderen Früchten, und während Er an ihrer Seite stand, erlaubte Er nur Kindern, keinen Erwachsenen, sie zu füttern. Viele der kleinen Knirpse warteten geradezu auf diese Gelegenheit und waren hin- und her gerissen, wenn der kleine Elefant ihre Bananen annahm, selbstverständlich alles unter der ständigen Supervision Swamis. Nachdem Ihre Mutter sie gefüttert hatte, steuerte Sai Gita auf den Chitravati Fluss zu, spielte mit dem Sand, sprang in den Fluss und tauchte zur Erfrischung ins Wasser hinein; ein acht Jahre alter Pfleger begleitete sie.

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Das entspannende Bad...
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Wasserspiele mit ihrem Pfleger
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Freude am Sand und Fürsorge von Sai

Das Elefantenkalb spielte voller Freude im Chitravati Sand und bewarf sich über und über mit Schlamm. Zur Abwechslung startete sie ein Ballspiel mit dem jungen Pfleger, der auch ihr Trainer war. Er warf den Ball, und Sai Gita rannte, holte den Ball und brachte ihn in ihrem Rüssel zurück. Wenn sie gelegentlich in sportlich übermütiger Stimmung war, rannte sie mit dem Ball davon, anstatt ihn zurückzubringen. Der junge Spielkamerad und gleichzeitig beauftragte Trainer musste einige Yards zurücklegen, um sie einzuholen. Anstatt sich am Spiel und an der humorvollen Dynamik des Augenblicks zu erfreuen, wurde der kleine Aufseher unglücklicherweise auf das ‚undisziplinierte’ Mündel wütend und bestrafte sie mit dem Stock; manchmal zog und zerrte er sie sogar an ihrem Rüssel. Sai Gita war damals noch äußerst winzig und wog nur einige Kilos.

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Ihre bevorzugten Spielgefährten – Kleine Kinder
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Ich habe das Spiel gewonnen!!!

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Jedoch die Geschichte endet hier noch nicht. Devotees, die das beobachteten, übertrugen diese Vorfälle der allerhöchsten Instanz. „Swami! Dieser Junge hat Sai Gita in den Sand geworfen!“ Und Swami sagte unweigerlich: „Geht und bringt den Jungen hierher, er sollte bestraft werden.“ Als der Junge eintraf und nach Entschuldigungen suchend beteuerte: „Ich werde das in Zukunft nicht mehr tun“, ließ Swami ihn gehen. Aber berüchtigt wie er war, schlug er Sai Gita an einem anderen Tag. Sai Gita rannte zum Mandir und suchte nach Swami, wo immer Er sich befinden konnte, im Interview Raum, in der Bhajan Halle oder im Wohnraum. Der Elefantenpfleger, der hinter ihr her jagte, erschien bald ebenfalls dort und begann, ohne vorher zu fragen, sich über Sai Gitas ‚Disziplinlosigkeit’ zu beschweren. Swami, die alles wissende Mutter, maßregelte ihn wegen seines Fehlers und tröstete danach Seinen Liebling. Selbst als Sai Gita einige Jahre älter war und mit einem Gegenschlag auf jede schlechte Behandlung seitens ihres Pflegers hätte antworten können, tat sie dies nie.

Alles was sie tat, war, dass sie zu Ihrer Sai Ma ging, um Geborgenheit zu suchen.

Gita – Jederzeit die Bevorzugte von Sai

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Der Meister schreitet voran...

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... immer Seiner Richtung folgend...

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„Das waren goldene Tage“, erinnert sich Sri Chidambaram. „Da gab es keinen Darshan; da gab es nur Interviews! Swami gab jedem und allen Interviews. An Tagen, an denen keine Festivität stattfand, waren nur wenige Devotees da – manchmal nur zehn! Wer auch immer früh kam und sich zuerst hinsetzte, wurde als Erster hineingerufen, alle anderen folgten anschließend; einer nach dem anderen, in der Reihenfolge ihrer Sitzordnung. Manchmal wurde dieselbe Person jeden Tag zum Interview gerufen; wenn Swami jedoch ein Interview ablehnte, übersprang er gleichzeitig auch diese Person. Bei festlichen Anlässen hingegen, wenn Hunderte sich versammelten, rief Swami jeden hinein. Hat jemand an den normalen Tagen kein Interview bekommen, konnte er sich an einem festlichen Tag eines Interviews sicher sein.“ Die Devotees waren in jenen Tagen extrem glücklich; jedoch die Glücklichste von allen war Swamis Favoritin, Sein Elefantenkind, denn Swami widmete ihm jede freie Minute. Jeden Morgen und jeden Nachmittag fütterte und streichelte Er sie; und sie wartete darauf, Seine Füße zu berühren und von Ihm liebkost zu werden. Es war, als ob sie täglich zwei ‚Spezial-Interviews’ bekäme, abgesehen von den vielen anderen persönlichen Stunden mit Swami.

Zu der Zeit war Sai Gita für die Aschram-Bewohner eine ewige Quelle der Freude. Sie war das süßeste Kindwesen des Aschrams, und jeder wollte sie streicheln und liebkosen. „In ihren ersten sechs Monaten“, sagte Sri Chidambaram, „konnte sie tatsächlich jeder ausführen und mit ihr spielen. Nie hätte sie jemanden verletzt. Auch erlaubte Swami anderen, sie zu berühren und zu streicheln. Sie war für alle da; auch Swami war so leicht zugänglich in jenen Tagen. Wir schliefen direkt im Portikus des Mandirs, manchmal sogar im Interview Raum! Jene glücklichen Tage kann ich nicht mehr vergessen.“

Doch das Leben im Aschram war seinerzeit kein Spaziergang im Park; es war eine echte Herausforderung. Es gab kein Wasser; eine Familie musste sich im Schatten eines Baumes aufhalten, und es wurden ihr nicht mehr als drei oder vier Eimer Wasser für den ganzen Tag zugeteilt. Es gab wenige Häuser, eigentlich gab es nur Räume – ein Einzelzimmer ohne Bad und einem Loch in der Wand als Fenster, von Elektrizität ganz zu schweigen. Nach der Abenddämmerung war es dunkel. Manchmal verkrochen sich auch Schlangen im Zimmer und schliefen unter dem Lehmtopf; es wurde jedoch nie jemand verletzt. „Doch was auch immer geschah, Swami war sehr liebevoll“, erinnert sich Sri Chidambaram. „Jeder konnte vor Swamis Zimmer gehen und nach Ihm rufen. ‚Swami, ich möchte nach Hause gehen. Bitte segne mich!’ Meist war Swami gefällig und sprach immer sanft. Allein Seine Liebe zog die Menschen nach Puttaparthi und bewegte sie auch zum Verweilen, trotz der vielen Entbehrungen. Wir liefen damals im Aschram barfuß und wurden oft von Dornen gestochen. Einmal verletzte sich auch Sai Gita an einem Stachel. Da sie noch ein Baby war und ihre Füße noch sehr zart waren, schrie sie vor Schmerzen. Ein Devotee in ihrer Nähe zog den Stachel aus ihrem Fuß, und sie kooperierte total mit ihm. Sie war eingebunden in die „Aschram-Familie“. Jeder liebte sie und wollte mit ihr spielen. Doch in Wahrheit gehörte Sai Gita nur ihrem Swami und am allerbesten ging es ihr, wenn Er an ihrer Seite war. Sie liebte die festlichen Tage, nicht weil sie bei diesen Gelegenheiten mit Ornamenten geschmückt eine besondere Rolle spielte, sondern weil ihr Herz vor Freude hüpfte, noch mehr Zeit und Nähe mit Swami haben zu dürfen.

Sai Gita – Berufen, Göttliche Prozessionen prächtig anzuführen

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Noch bevor Sai Githa da war...war Sai's Aufmerksamkeit bei den Elefanten
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Rajadhiraja – Der König der Könige (In Surandai, Tamil Nadu, 1958)

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Die Puttaparthi-Prozessionen haben wirklich erst mit Sai Gitas Anwesenheit ihren charismatischen Charakter entfaltet. Sri Chidambaram erzählt von den späten Fünfzigern und frühen Sechzigern, als Swami - noch vor Sai Gitas Ankunft – Elefanten beachtete, die während Seiner Besuche in vielen Städten Tamil Nadus Teil der Willkommens-/ Begrüßungs-Zeremonie waren. Er freute sich daran und zwar so sehr, dass Er am 10. Dezember 1958, zehn Tage vor Seinem Besuch in Sundarai (einer quirligen Stadt im Westen von Tamil Nadu, im Bezirk Tirunelveli), ausgesuchten Devotees die großartige Willkommens-Zeremonie, die Ihn dort erwartete, so veranschaulichte: „Die Leute in Surandai sind sehr hingebungsvoll. Obwohl es ein kleines Dorf ist, haben sie einen Elefantenritt arrangiert!“ Sri Venkatraman, der mit seinem Cousin zusammen Swami zu diesem Besuch eingeladen hatte, sagte: „Es war eine so herrliche Begrüßung in meinem Heimatdorf …der Tag in meinem Leben, der mir am meisten in Erinnerung ist.“ Als Swami zwei Jahre später nach Udumalapet (einer aktive Stadt im Bezirk Coimbatore; im Westen Tamil Nadus) reiste, war der Empfang dort von unvergleichlicher Größe und Heiterkeit, denn dort nahmen drei Elefanten an der Prozession teil.

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Ein königlicher Empfang... (in Ooty,1961
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Der Monarch des Kosmos! (in Udumalapet, 1960
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Swami saß glückselig auf dem Elefanten in der Mitte. Die anderen beiden Elefanten trugen jeder zwei Personen, die reich dekorierte Schirme über Swami hielten. Sri Bala Pattabi, der immer davon träumte, Swami so einen mitreißenden Empfang in seiner Heimatstadt zu bereiten, war von Emotionen überwältigt und sprachlos, als Swami vom Elefanten hinab stieg, ihm liebevoll auf die Schulter klopfte und fragte: „Bist Du nun glücklich, dass Dein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen ist?“

Einige Monate später besuchte Swami Nilgiris, eine waldige Stadt inmitten der gleichnamigen Bergkette gelegen. Zehntausende von Dörflern hatten sich versammelt. Swami anmutig auf einem eleganten Elefanten sitzen zu sehen, war ein Darshan, der die Devotees einfach in Ekstase versetze. Swami lächelte die ganze Zeit über, nahm die von den Menschen dargereichten Girlanden an, und die Veranstaltung zog sich mit wohlklingenden Bhajans im Hintergrund zwei Stunden hin. Jede Handlung Gottes stimmt mit einem eindeutigen Plan überein und Seine plötzliche Elefanten-Faszination in jener Zeit war nichts, was so nebenbei geschieht; es war eine besondere Vorankündigung, eine erstaunliche Vorgeschichte von sich erfüllenden Ereignissen, die sich in Seinem Meister-Plan enthüllen sollten.

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Während der 43. Geburtstagsfestivitäten des Herrn 1968
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An der Spitze führt sie jede Prozession an!
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Seit Sai Gita da war, wollte Swami niemand anderes für Seine Prozessionen. Selbst als sie noch ein kleines Junges war, war sie diejenige, die die Prozessionen in Prashanti Nilayam anführte, und das bereits seit 1964! In jenem Jahr am Dasara Fest gingen die Gelehrten hinter dem kleinen „Champion“ her. Und von dieser Zeit an war sie die ständige Institution bei allen, in der Göttlichen Gegenwart veranstalteten größeren Festivitäten. Ihr Anblick, sei es während des Geburtstags, an Shivarathri, oder Krishnastami, oder beim Sportfest, erfreute echt die Herzen der Devotees: Gesichter leuchteten plötzlich auf, Lächeln erblühten und einige platzten mit einem Lied heraus. 1989 während Krishna Janmastami sprudelten folgende Worte aus dem Herzen des Mr. David Gersten:

 

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Gita, geschmückt im Festgewand

Gita, geschmückt im Festgewand, eine goldene Brosche schmückt ihre Stirn,
ja, sie schmückt sie!
Ihre Zehennägel in leuchtend Gelb,
Fußbänder umschließen ihre Fußgelenke.Sie ist bereit für das Fest im großartigen Puttaparthi.
Sie ist hier als Krishna SAI’s Gast.
Millionen von Menschen kommen jedes Jahr und sehen sie;

Doch keiner ist ihr gewachsen;
denn ihr Herz ist mit einer weit größeren Liebe gefüllt,
als die meisten von uns jemals von sich sagen können.
Ihre Liebe hat keine Worte - Ihre Liebe hat keine Fragen -
Ihre Liebe kennt keine Grenzen - Wünsche oder Ketten.

 
 
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Während der Geburtstags- Prozession...
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...1986 in Prashanti Nilayam
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Gita hält mit ihrem Rüssel eine Flöte und wirbelt sie herum,
ja, sie wirbelt sie herum;
Sie wiegt sich zu dem Lied, das durch den Äther klingt.
Wir lächeln,
bis wir trunken sind –
Wenn sie vor Baba angekommen,

Oh Krishna, Sai Baba,
fällt sie auf ihre Knie,
auf den Boden;
und die Liebe beginnt aus ihrem Herzen zu trompeten,
im Außen die klangvollste Stille.

Ihr Herz ist mit einer weit größeren Liebe gefüllt,
als die meistens von uns jemals von sich sagen können.
Ihre Liebe hat keine Worte – Ihre Liebe hat keine Fragen -Ihre Liebe hat kennt keine Grenzen, Wünsche oder Ketten.

 

 
 
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Das permanente Mitglied aller Feierlichkeiten in Prashanti...
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Geschmückt wie eine Prinzessin -so wunderschön!

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Ihre einzige Medizin - Sein Wort und Seine Liebe

Rein aus solch makelloser Liebe in ihrem Herzen war Swami immer sehr besorgt um sie.

Als sie fünfzehn Jahre alt war und mit Fieber und Schmerzen in ihrem Oberschenkel daniederlag, beauftragte Swami einen Tierarzt, sie zu untersuchen. Aber nachdem die vom Tierarzt verabreichte Medikation keine Besserung brachte, ließ Swami die gesamte medikamentöse Behandlung stoppen und sagte: „Es wird ihr besser gehen. Sie wird aufstehen.“ Und tatsächlich kam sie langsam wieder zu Kräften und war bald wieder sie selbst in ihrer Lebhaftigkeit. Alle Feierlichkeiten, die in diese Monate fielen, wurden ohne die Präsenz Sai Gitas vollzogen; Swami wollte keinem anderen Elefanten ihren Platz in ihrer Abwesenheit einräumen.

Ähnlich war es 1996, als sich ihr Augapfel total rötete, ohne dass man irgendeine Verletzung feststellen konnte. Ihr Pfleger, Sri Pedda Reddy, machte sich Sorgen. „Ich war sehr erschrocken“, erinnert er sich. „Ich brachte sie umgehend zur Poornachandra-Halle, wo Swami seinerzeit residierte. Swami bat die Pathologie-Abteilung des Super Speciality Hospitals, die erforderlichen Untersuchungen durchzuführen. Es war beunruhigend, Sai Gita in diesem Zustand zu sehen. Ich konnte mich nicht beherrschen und weinte vor Swami, doch Er tröstete mich ununterbrochen mit den Worten: ‚Weine nicht’. Später verschrieb ihr ein Augenchirurg Augentropfen, die auch kein sofortiges Resultat erzielten. Dann sagte Swami ‚Stopp’ zu allen Medikamenten. Er sagte: „Sie wird gesund werden“, und nur durch Sein Wort war sie geheilt. Sie konnte wieder mit beiden Augen klar sehen.

Swami und Sai Gita – ein enges inneres Band

Swamis Fürsorge für Sai Gita war immer umfassend und vollständig. In den Tagen, als Swami sie morgens und abends noch fütterte, erlaubte Er auch den Devotees sie zu füttern, aber nur mit Plantainbananen. Nur Er gab ihr Reis und Chakrapongal (eine süßte Delikatesse aus Reis und Jaggery zubereitet), gekocht in Seiner persönlichen Küche. Sai Gita bestand darauf, dass Swami sie direkt in ihren Mund fütterte, hingegen bei anderen nahm sie die Nahrung nur mit dem Rüssel an. Davon war jeder gerade erst im letzten Jahr 2006 während des Dasara Festes Zeuge. Sai Charan, ein MBA-Student von Swamis Universität erzählt Folgendes:

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Sich immer danach sehnend, von ihrem Herrngefüttert zu werden....

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...aber nur direkt über den Mund.
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„Noch ganz lebendig habe ich den Vijaya Dasami Tag, den letzten Tag des Dasara Festes 2006, vor mir. Ich hatte das Glück, Sai Gita zusammen mit ihrem Pfleger Sri Pedda Reddy zum Mandir begleiten zu dürfen. Beim Erreichen der Sai Kulwant Halle waren Sai Gitas Augen fest auf Swamis Residenz gerichtet. Als Swami mit Seinem Räder-Sessel vor ihr ankam und sie mit einigen Früchten fütterte, fielen einige Tropfen Speichel aus ihrem Rüssel. Sofort bedeckte ich mit zwei weißen Servietten Swamis Füße und Seine Robe; doch ich war noch nicht fertig damit, als Swami befahl, die Servietten sofort zu entfernen. Und in dem Augenblick, als ich das tat, sah ich, wie Sai Gita mit ihrem Rüssel zart Swamis Füße liebkoste. Der Speichel, der dabei aus Sai Gitas Rüssel floß, störte Swami nicht im Geringsten. Sie war hungrig nach Seiner Liebe, und das war spürbar. Später als Swami ihr Früchte reichte und sie bat, diese mit dem Rüssel anzunehmen, da er auf Seinem Sessel saß, weigerte sie sich rundweg jedes Mal. Swami schaute mich an und sagte: „Sie nimmt die Früchte von mir nur an, wenn ich sie über den Mund füttere.“ Und dann stand Er auf! Und man konnte sehen, dass Sai Gita in Ekstase geriet; ihre riesigen Ohren flatterten aufgeregt und ihre Augen waren überwältigt vor Emotion, als Ihr Swami ihr zu Seite stand und sie mit Äpfeln und Bananen fütterte und zwar über ihren Mund, denn das würde eine Mutter für ihr liebes Kind tun. Dies war eine makellose Mutter-Kind Verbindung.“

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Sai liebte es, Sie zu füttern und zu liebkosen...
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...bei jeder Gelegenheit
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Was ist mehr – eins oder fünfundzwanzig?

Es ist diese unübertroffene Liebe, die zwischen Ihnen bestand und die behutsame Fürsorge, mit der Swami sie von klein auf, als sie gerade erst einige Wochen alt war, großzog, die Sai Gita ein starkes majestätisches Wesen werden ließen.

Sri N. Siva Kumar, ein Dozent an Swamis Universität und früherer Student, erinnert sich daran, als vor Jahren, anlässlich der Jahres-Sportveranstaltung, zwei professionelle Zirkus-Elefanten nach Prashanti Nilayam gebracht wurden.

Die beiden Dickhäuter sahen neben Sai Gita, die in majestätischer Würde in ihrer Nähe stand, so mickrig und bemitleidenswert aus. Eine weitere faszinierende Begebenheit, die sich 1988 ereignete, gibt Sri N Siva Kumar in seinen Worten wieder:

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Jener königliche Gang! –In der Siedlung des Senior-Studenten-Wohnheimes

in Prashanti Nilayam
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„Damals lernte ich dort für mein MBA Diplom. Auf dem Stundenplan standen an bestimmten Wochentagen Abendwettkämpfe, und immer wenn wir auf das Spielfeld gingen, sahen wir Sai Gita. Wir wurden informiert, dass Swami angeordnet hatte, Sai Gita jeden Tag auf dem Feld auszuführen, damit sie im Laufen in Übung bliebe. In vergangener Zeit trug der Pfleger einen Autoreifen mit sich, den er auf dem Boden rollen ließ und Sai Gita rannte los, um ihn zu holen. Mit diesem Spiel hat der Pfleger sie in Bewegung gehalten. Aber an jenem besonderen Tag geschah etwas ganz anderes. Mit einem großen Seil in der Hand erklärte uns Ihr Pfleger, laut Swamis Instruktion, sollen Sai Gita und die Studenten ein Tauziehen veranstalten. Was für eine Aufregung! Während fünfundzwanzig von uns Studenten sich mit dem Seil hintereinander aufreihten, war das andere Ende des Seils um Sai Gitas Bein gebunden. Wir standen hinter ihrem kolossalen Umfang und hielten das Seil fest. Unsere Aufgabe bestand darin, Sai Gita daran zu hindern, sich von uns zu entfernen. In bereiter Stellung und mit „los geht’s!“ forderten wir sie heraus. Der Pfleger trieb Sai Gita an, sich vorwärts zu bewegen, und sie startete! Wir setzten alle unsere Kräfte ein, sie durch unser Festhalten am Seil zurückzuhalten, doch Sai Gita bewegte sich vorwärts. Es schien, als ob sie einen Bummel durch den Park veranstaltete; völlig mühelos zog sie uns alle hinter sich her. Es sah so aus, als ob sie nicht einmal merkte, dass 25 Studenten versuchten, sie in die andere Richtung zu ziehen. Dies war für uns eine großartige Erfahrung ihrer Stärke.

So war es auch, als Swami sie im Mandir mit Früchten fütterte und Er ihr eine ganze Kokosnuss inklusive der Schale und nicht nur den weißen Kern gab. Wir waren verblüfft. Swami sagte, sich zu uns wendend: „Ihre Zähne sind so stark. Sie kann die Kokosnuss in ihrem Maul auseinander brechen und nur den Kern essen. Die Schale spuckt sie später aus.“

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Mit MBA Studenten von

Swami's Universität
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Sportlich Veranstaltungen und die Studenten – Die andere Freude Sai Gitas
So stark waren ihre physischen Kräfte, doch die gewissenhafte Gita hätte ihre Kräfte im Spiel nie unvorsichtig eingesetzt, obwohl sie sich ihrer Kräfte ständig bewusst war.

Wenn sie mit Swamis Studenten zusammen war, besonders auf dem Sportplatz, benahm sie sich wie eine von ihnen. Sri Pedda Reddy sagte: „Sie war immer sehr aufgeregt, wenn ich sie mit zur Grundschule nahm. Sie liebte es, inmitten kleiner Kinder zu sein und gab sich ihnen hin. Sie spielte voller Freude mit den Kleinen.“ Arnab, Prithvee und Kannan, drei Studenten der Höheren Schule, die während ihrer Grundschultage Augenzeugen waren, erzählen aus der Erinnerung:

„Es war ein strahlender Sonntagmorgen. Wir beendeten soeben unser Frühstück und waren auf dem Weg zu unserem Spielfeld, um einen glorreichen Tag zu beginnen, und was für eine Freude war es, Sai Gita dort zu sehen. Bald waren alle um sie versammelt, einschließlich unserer Schulleiterin und unseres Betreuers. Sie verhielt sich mit uns ganz ungezwungen und voller Spielfreude. Unsere anfängliche Furcht löste sich auf, nachdem wir einige Sekunden mit ihr verbracht hatten. Wir streichelten sie und fütterten sie mit saftigen Früchten; während einige von uns sich entfernten, um mit dem Fußballspiel zu beginnen. Arnab kickte den Ball hart und er landete direkt vor Sai Gitas Füßen. Nun war der Ball unter ihrer Kontrolle, sie fixierte ihn, und wir waren besorgt über das Schicksal unseres Balles, ob sie ihn zusammenstampfen würde. Aber nein, sie zertrat ihn nicht, sondern nahm ihn mit ihrem Rüssel auf…und es sah aus, als ob sie ihn in ihr Maul hineinstopfen wollte. Total beunruhigt fingen wir an zu schreien. Doch zu unserer Freude legte Sai Gita den Ball wieder auf den Boden und gab ihm einen sanften Kick. Der Ball landete genau vor uns. Jetzt waren wir uns sicher, dass sie spielen wollte; das Spiel konnte losgehen. Wir spielten ihr den Ball zu, und sie schubste ihn zu uns zurück, oder kickte ihn hoch, oder manchmal hob sie ihn sogar mit ihrem Rüssel hoch und warf ihn in die Luft. Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus. Sie war einfach eine von uns, und wir spielten volle fünf Minuten. Wir liebten sie so sehr.“

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Mit einigen Mitgliedern des Radio Sai Teams
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Es war einfach ein faszinierender Fußball mit Sai Gita; sie hatte aber auch ihre Freude am Basketball. Ms. Lene Sanchez Crispin aus Dänemark erzählt:

„Weihnachten 1995 war meine erste Reise zu Swami. Eines Abends zog ich los, um Sai Gita zu sehen. Ich traf auf fünf, sechs Leute, die bereits warteten, um sich Sai Gita auf ihrem all-abendlichen Rundgang anzuschließen. Sai Gita kam aus ihrem Gehege, überquerte die Straße und bewegte sich Richtung Stadium, wo einige Studenten mit Basketball beschäftigt waren. Sai Gita ging nah an sie heran, griff den Ball und warf ihn ins Netz. Als nächstes fing sie den Ball auf, stieß ihn zum nächsten Studenten und oh, das Spiel begann; es endete mit einem Punktewurf von Sai Gita, und sie hatte den Ball im Griff. Mit dem Ball nun wieder in ihrem Besitz bewegte sie sich, als ob sie den Ball herumwirbeln wollte, aber anstatt den Ball zu werfen, steckte sie ihn unter ihre Achselhöhle zwischen ihren Vorderbeinen und ihrem Körper; sie begann herumzulaufen und tat so, als ob sie nach dem Ball Ausschau halten würde! Sie war so vergnügt. Wir lachten uns die Seele aus dem Leibe. Es war so niedlich; die Sonne schien ihr in die Augen, und nach einer Weile platzierte sie den Ball wieder auf dem Boden und gab ihm einen guten Kick. Und das war der Auftakt zum Fußballspiel. Sie war absolut fesselnd zu sehen, aber ihre herausragende Eigenschaft war, ihren Körper und den Ball so vorsichtig zu bewegten - sich ständig ihrer enormen Kraft bewusst. Sie ließ uns schon nach dem Ball rennen, doch kickte, oder warf sie nie den Ball direkt auf uns. So verschwand meine Angst vor diesen riesigen Tieren; ich konnte in ihrem Verhalten nur Liebe erkennen und verliebte mich wahrhaftig in sie.“

„Eine weitere Gelegenheit war“, erinnert sich Sri N Siva Kumar, „als die Studenten von Alike und Muddenahalli (Swamis Schulen in Karnataka) zu einer Veranstaltung nach Puttaparthi kamen. Als „Prasad“ wurden Orangen verteilt; jeder Student erhielt eine dieser saftigen Früchte. Dann traf Sai Gita im Mandir ein, Swami segnete sie und begab sich anschließend in den Interview Raum. Die Studenten von Alike und Muddenahalli saßen auf einer leicht höheren Ebene in der Nähe von Sai Gita, als plötzlich eine Orange aus der Hand eines Studenten fiel und direkt auf Sai Gita zu kullerte. Sie ergriff die Orange sogleich mit ihrem Rüssel und stopfte sie in ihren Mund. Die Studenten, die das beobachteten, waren aus dem Häuschen. Sie wollten Spaß haben und fingen an, ihre Orangen absichtlich zu Sai Gita zu rollen, und sie spielte mit und nahm eine nach der anderen entgegen. Eine Zeitlang ging es so weiter, bis mehrere Studenten simultan ihre Orangen in Sai Gitas Richtung kullern ließen, und das Ganze unkontrollierbar wurde. Ein Lehrer erschien auf der Szene, und das Spiel wurde gestoppt. Sai Gita war überglücklich, die Kinder so vergnügt zu sehen und die Studenten hatten natürlich auch einen Riesenspaß.

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Die Freude des Kameramanns
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Synchron mit Sai – Jeden Moment

„Ja, Sai Gita war verspielt; keiner der mit ihr Zeit verbrachte, kehrte von ihr ohne ein Lächeln auf dem Gesicht und einem wohligen Gefühl im Herzen zurück. Sie verbreitete leichte Fröhlichkeit und war doch physisch so stark. Aber all dies waren nur zusätzliche Facetten ihrer großartigen Persönlichkeit, doch es waren nicht diese, die sie von anderen ihrer Artgenossen unterschieden. Was bei Sai Geetha einzigartig war, gemäß den Worten eines Devotee, Sri Subhas Malghan, ist, dass „sie einfach in Fülle all die uneingeschränkte Liebe, die sie von Swami bekam, weitergab.“ Ihr Fokus auf Swami war absolut und ununterbrochen. Daher war sie unser „Wecker“, sagt Sri Abhimanyu Kaul, ein ehemaliger Student von Swamis Universität. Es ist ein Mysterium, wie sie jedes Mal und zu jeder Zeit wissen konnte, wann Swami erscheinen würde. Wenn wir sie trompeten hörten, rannten wir aus dem Gebäude und fast jedes Mal, trafen wir Swami an. „Eine Begebenheit, Mitte der achtziger Jahre ist noch sehr lebendig in meinem Geist.

Bhagavan weilte in jenen Tagen in Brindavan und in Seiner physischen Abwesenheit hatten wir am Abend ein Pflicht-Sportprogramm. Zu jener Zeit traf auch Sai Gita zu ihrem Abendspaziergang im Stadion ein. Üblicherweise begrüßten wir sie mit „Sai Ram“ und sie antwortete liebevoll mit dem Erheben ihres Rüssels.

Eines Abends, während wir in unser Spiel vertieft waren, und sie ebenfalls mit ihrem Lauf beschäftigt war, erreichte uns plötzlich die Nachricht über Bhagavans Ankunft! Es war völlig unerwartet. Wir wussten nicht wo und wie weit Bhagavan noch von Puttaparthi entfernt war. Bevor wir dies noch in Erfahrung bringen konnten, sahen wir Seinen Wagen vom Tor der Higher Secondary School ins Stadion fahren. Sai Gita befand sich zu dem Zeitpunkt am anderen Ende an der Kreuzung des Grundschulgebäudes (vor dem Chaitanya Museum). Und sobald sie das Auto erblickte, gab sie einen lauten Trompetenstoß von sich! Sie war euphorisch. Es war schwer für ihren Pfleger die Kontrolle über sie zu behalten oder gar sie zu stoppen. Zu unserer Überraschung entwischte sie ihm und rannte in Richtung Auto. Was dann folgte, machte mich ganz still; voller Bewunderung beobachteten wir, was folgte. Auf der einen Seite Bhagavans Wagen auf dem Weg ins Stadion, und von der gegenüberliegenden Seite rannte die mächtige Sai Gita in Richtung Auto. Plötzlich stoppte Swamis Wagen und Er sprang heraus; und nun rannte Bhagavan von der einen Seite und Sai Gita von der anderen Seite aufeinander zu. Noch heute, wenn ich an diesen Augenblick denke, bekomme ich Gänsehaut. Was für ein Anblick, als sie aufeinander trafen! Sie konnte ihre Artikulation nicht mehr kontrollieren. Sie umarmte Bhagavan buchstäblich mit ihrem Rüssel. Ihr Rüssel war überall, Swami stand zwischen ihren Vorderbeinen und ihrem Rüssel und hielt sie und liebkoste sie. Fünfzehn bis zwanzig Minuten vergingen, bis es Bhagavan gelang sie zu besänftigen. Langsam näherten auch wir Studenten uns dieser Szene, und wir hörten, wie Swami ihr konstant etwas zuraunte und sie sehr liebevoll tätschelte. Nun fütterte Er sie noch mit einigen Früchten und ihr Speichel war über Swamis Robe verteilt; was Ihm wenig ausmachte. Nur mit größter Überredungskunst ließ Sai Gita Ihn gehen. Was für eine Episode einer Göttlichen Romanze das war, und wie gesegnet fühlte ich mich, dies beobachtet zu haben!“

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A Ein Anblick für die Götter!
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Eine Sprache von Herz zu Herz!
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„Ich erinnere mich, als Bhagavan uns einmal fragte, ‚Wisst ihr, warum Ich Sai Gita ihren Platz gegenüber eurem Wohnheim gegeben habe?’ Wir blieben stumm und Swami fuhr fort: ‚Damit ihr lernen könnt, was wahre Hingabe ist. Wenn ihr alle nur ein Iota von ihrer Liebe zu Mir entwickeln könnt, würde euer Leben geheiligt sein.’“

Wie viele von uns Devotees haben gehört, dass Swami unsere Hingabe gelobt hätte, ausgenommen die von idealen Gestalten aus der Mythologie? In den letzten achtzig Jahren haben sich Tausende an Seiner Liebe, Seiner Gnade und Seiner Nähe erfreuen dürfen; doch hat Swami jemals eine besondere Person herausgehoben und gesagt: ‚Tut es ihm gleich. Ich möchte, dass ihr alle werdet, wie er ist?’ Wenn es aber um Sai Gita ging, lobte Swami ihre auf das Höchste fokussiert Liebe bei jeder sich ergebenden Gelegenheit und weckte andere damit auf, sich von ihr inspirieren zu lassen.

Einmal als Seine Robe nass von Sai Gitas Urin war, da sie ihre Emotionen nicht zurückhalten konnte und die Jungen aufgrund der Pfütze, die sich um sie ergoss, zögerten, nahe heranzukommen, schaute Swami die Jungen an und sagte bis zum Äußersten gehend: „Wenn ihr eine Tasse ihres Urins trinken würdet, würdet ihr vielleicht einen Bruchteil ihrer Hingabe aufnehmen.“

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Ein Spass ganz privat!!
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Ja, Ich weiß, was du meinst!
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Lord Shiva and His Nandi
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 Die Heilige mit Namen Sai Gita

Sri Pedda Reddy , der Swamis liebster Devotee mehr als zwei Jahrzehnte diente,

Sagt: „Sie war kein Tier oder gar ein gewöhnliches Haustier von Swami; sie war zweifellos eine große Seele. Sie ist nur gekommen, um die Nähe mit Gott zu genießen.“ Wie anders können wir uns erklären, dass Sai Gita jeden Morgen nach ihrem Bad darauf wartete, dass Sri Pedda Reddy auf ihre Stirn Thripundraka, die drei waagerechten Linien mit Vibhuti auftrug, was allgemein von den Devotees Shivas praktiziert wird. „Nicht nur das, in dem Augenblick, wenn ich das Vibhuti auftrug, öffnete sie ihren Mund und verlangte nach einer riesigen Menge davon. Solange sie nicht zufrieden gestellt war, schloss sie ihren Mund nicht, sondern hielt ihn einfach weit geöffnet. Nun, kein normaler Elefant isst gern Asche, doch für Sai Gita war sie sehr kostbar“, erzählt Sri Pedda Reddy.

Ein weiterer herausragender Aspekt, der sie nicht nur von anderen ihrer Artgenossen, sondern auch von den allgemeinen Devotees unterschied, war, dass sie am meisten die Stille liebte. „In ihrem Wohngehege sollte es ruhig wie im Ashram sein. Wenn die vor ihrem Tor stehenden Sevadals laut waren, eine laute Unterhaltung führten, rupfte sie kleine Büsche aus und warf nach ihnen; so bat sie auf ihre Art, Ruhe zu bewahren. Sie war wirklich Eine, die in ihrem Umfeld Disziplin durchsetzte“, so sagt Sri Pedda Reddy. „Während des Ablaufs von Prozessionen war sie äußerst diszipliniert. Sie hetzte nie oder störte niemanden. Nicht ein einziges Mal trat sie versehentlich auf jemanden. Nur wenn sie Swami sieht, wird sie aufgeregt, doch selbst dann verhielt sie sich bei formellen Anlässen sehr intelligent. Ihre Augen suchten nur Swami, während sie mit all dem Brimborium voranschritt.“

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In Seinen Armen...
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Sai Gita hatte nur ein Ziel, und wie ein Asket akzeptierte sie keine andere Gesellschaft als ihren geliebten Einen. Wir wissen, was geschah, als sie vor vielen Jahren in den Wald gebracht wurde, dass sie trächtig würde. Sie hat einfach keinem männlichen Elefanten erlaubt, ihr näher zu kommen. Als Swami diese aufschlussreiche Begebenheit kürzlich den Jungen im Auditorium des Instituts erzählte, sagte Er: „Sie wurde gewaltsam mit eng anliegenden Ketten an ihren Füßen in einem Lastwagen in den Wald gebracht. Sobald sich ihr ein männlicher Elefant näherte, schrie sie auf. Sie wollte weg von dort und begann zu rennen. Mit Blut an ihren Füßen erreichte sie Brindavan und klopfte in der Nacht an die Tür. Mr. Ram Brahman, der Tierpfleger des Brindavan Ashrams, der neben dieser Tür schlief, war in Schrecken versetzt. Er kam zu mir und sagte, ‚Swami, vielleicht sind da einige Schurken’. Aber ich erwiderte: ‚Nein. Dort sind keine Schurken’ und rief nach draußen: „Gita!“ Die Antwort kam mit einem lauten Trompetenstoß zurück. Nachdem sie sich die ganze Nacht allein vom Wald hierher geschleppt hatte, hatte die arme Seele am ganzen Körper Verletzungen davon getragen. Sie war entschlossen, hatte einen starken Willen und ihre Aufmerksamkeit kannte nur einen Fokus. Das war ihr Leben. So ein exaltiertes Leben, wie sie es führte, hat keiner jemals gelebt.“ Und dann wiederholte Swami die tiefgründige Aussage: „Sie war eine - shuddhaBrahmachari – eine vollkommen reine Seele ohne Bindung.“

   Sie verbreitet Wohlgefühl – einfach durch ihre Präsenz

Die Reinheit in ihrem Wesen ließ sie in all ihrer Schönheit erscheinen; sie verlieh jedem in ihrer Nähe Frieden und Freude. Ms. Susan Hardwick, eine Devotee aus England, sagt: „Meine damals siebzehn jährige Tochter brachte ich 1998 das erste Mal zu Swami. Es war eine wunderwirksame Zeit für Charlotte, die Swamis Gegenwart überall wahrnahm, obwohl sie blind ist. Ich besuchte mit ihr auch Sai Gita, sie war völlig überwältigt von Sai Gitas Liebe zu Swami und ihrer Liebe für sie. Wir durften das Gehege betreten und Charlotte fütterte Sai Gita mit Früchten. Dieses liebenswerte Tier nahm behutsam die Frucht aus ihrer Hand und stupste sie mit ihrem Rüssel. Diese zarte Geste ließ Tränen in Charlottes Augen treten. Sie vergisst nie und nimmer diese Erfahrung.“

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Ein großer Trost für viele Devotees...
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...geliebt von allen – jung und alt.
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Mrs. Meera James, eine Devotee aus London, erzählt: „Während meiner kurzen Reise nach Prashanti im August 2006, die ich zum Gedenken an meine unerwartet hinübergegangene acht Jahre alte Tochter unternahm, machte ich jeden zweiten Tag Spaziergänge mit Sai Gita. Da ich mich mit der plötzlichen Tragödie noch nicht abfinden konnte, half mir das Laufen mit ihr, Antworten auf den plötzlichen Tod meiner Tochter zu finden. Es gehörte zu einem der Highlights während meines Aufenthaltes in Prashanti, ich werde diese Spaziergänge immer in meinem Herzen bewahren.“

„Es war einer der ersten Besuche im Ashram, als die Abreise besonders hart war“, erinnert sich Ms. Anita Ricka, eine Devotee von New Mexico, USA. „Ich startete meine Rückfahrt, und mein Herz schien zu zerreißen, weil ich Swami und den Aschram verlassen musste. Im Vorbeifahren im Taxi bemerkte ich Sai Gita auf ihrem morgendlichen Rundgang, und als ich sie anschaute, sang mein Herz. Ich bat den Taxifahrer langsamer zu fahren, weinte und in stiller Verzweiflung schrie ich zu ihr. Mit gefalteten Händen grüßte ich Sie durch das Fensterglas, und um sie solange wie möglich sehen zu können, drehte ich mich um, übergab ihr all meine Liebe und meine Sehnsucht. Zu meiner Überraschung und Freude, hob Sai Gita ihren Rüssel zum Gruß, als ob sie mir vermitteln wollte: ‚Sorge dich nicht. Er ist immer mit dir und ich auch. Ich grüße dich und liebe dich auch.’ Nun weinte ich wieder, aber diesmal aus Freude, und meine Heimreise wurde etwas leichter. Das mag für andere nicht als große Erfahrung gelten, jedoch für mich war sie riesig. Die Art wie sie auf meine Liebe und Sehnsucht antwortete, war sehr speziell und bewegend.“

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Die Welt in ihrer Präsenz...
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Jene Trost spendende Berührung...
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Mrs. Meera James, eine Devotee aus London, erzählt: „Während meiner kurzen Reise nach Prashanti im August 2006, die ich zum Gedenken an meine unerwartet hinübergegangene acht Jahre alte Tochter unternahm, machte ich jeden zweiten Tag Spaziergänge mit Sai Gita. Da ich mich mit der plötzlichen Tragödie noch nicht abfinden konnte, half mir das Laufen mit ihr, Antworten auf den plötzlichen Tod meiner Tochter zu finden. Es gehörte zu einem der Highlights während meines Aufenthaltes in Prashanti, ich werde diese Spaziergänge immer in meinem Herzen bewahren.“

„Es war einer der ersten Besuche im Ashram, als die Abreise besonders hart war“, erinnert sich Ms. Anita Ricka, eine Devotee von New Mexico, USA. „Ich startete meine Rückfahrt, und mein Herz schien zu zerreißen, weil ich Swami und den Aschram verlassen musste. Im Vorbeifahren im Taxi bemerkte ich Sai Gita auf ihrem morgendlichen Rundgang, und als ich sie anschaute, sang mein Herz. Ich bat den Taxifahrer langsamer zu fahren, weinte und in stiller Verzweiflung schrie ich zu ihr. Mit gefalteten Händen grüßte ich Sie durch das Fensterglas, und um sie solange wie möglich sehen zu können, drehte ich mich um, übergab ihr all meine Liebe und meine Sehnsucht. Zu meiner Überraschung und Freude, hob Sai Gita ihren Rüssel zum Gruß, als ob sie mir vermitteln wollte: ‚Sorge dich nicht. Er ist immer mit dir und ich auch. Ich grüße dich und liebe dich auch.’ Nun weinte ich wieder, aber diesmal aus Freude, und meine Heimreise wurde etwas leichter. Das mag für andere nicht als große Erfahrung gelten, jedoch für mich war sie riesig. Die Art wie sie auf meine Liebe und Sehnsucht antwortete, war sehr speziell und bewegend.“

Ms. Sally Kimball von Denver, Colorado,sagt: „Es geschah 1985, während meines zweiten Aufenthaltes bei Swami. Nach einer Ansprache Swamis an Seine Studenten hielt ich auf meinem Heimweg bei Sai Gita an. Ich berührte sie und fühlte eine derartige Liebe, die von ihr ausging. Ich schaute in ihre Augen, und unsere Augen trafen sich. Als ich fort fuhr tief in sie hineinzublicken, war es, als ob ich tief in menschliche Augen schaute. Sri Reddy erklärte uns, wenn wir ‚Sai Ram’ sagten, würde sie antworten; und sie tat es, indem sie ihren Rüssel nach oben rollte. Ich war tief bewegt durch ihre Anwesenheit und über die Zartheit solch eines großen Elefanten. Als die Zeit gekommen war, dass ich gehen musste, hörte ich einen Tumult. Swamis Wagen sollte hier vorbeikommen. Ich wartete auf die Chance und beobachtete, wie Sai Gita sich in großer Erwartung hin und her wiegte – sie wusste, dass Er kommen würde. Ich hoffte, dass Er anhalten und Sai Gita besuchen würde. Aber leider geschah dies nicht, Er winkte ihr nicht einmal zu. Als das Auto vorbei fuhr, schaute Er zur anderen Seite. Als mein Blick sich wieder Sai Gita zuwandte - diese Enttäuschung, die sie jetzt überschattete, anzusehen, war Herz zerbrechend. Ich beobachtete, wie Tränen über ihr strahlendes Gesicht flossen und konnte fühlen, wie sehr sie Ihren Swami liebte. Ihre ganze Konzentration war auf Ihn fokussiert. Ich erkannte, dass sie mehr Hingabe in ihrem Herzen hatte als die meisten Anwesenden. Sie lehrte mich, was bedingungslose Liebe und Hingabe ist.“

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Du gehörst Mir und ich gehöre Dir

... für immer und immer !!!
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Jede ihrer Zellen ist jede Sekunde von Sai durchflutet

Komme was mag, Sai Gitas Liebe für Swami war und ist wie eine ewige, immer leuchtende Flamme. Nichts kann jemals ihr Strahlen oder ihre Energie schwächen. Obwohl Swami immer weniger Zeit in den vergangen Jahren mit ihr verbrachte – von vier, fünf Mal pro Tag in den ersten Jahren bis zum Zeitpunkt, sie nur an Festtagen zu sehen, die alle zwei bis drei Monate stattfanden – blieb ihre Liebe für Swami unverändert. Sie sehnte sich tatsächlich nur noch mehr nach Seiner Aufmerksamkeit und Gnade. Obwohl es anfangs mehr eine Mutter-Kind Verbindung war, blühte sie später in reiner Liebe und Hingabe auf. „Es war wie ein Band zwischen Gott und einer Devotee“, sagt Sri Pedda Reddy. „Sie hatte immer so viel Verehrung in ihren Augen, wenn sie Swami ansah, sie blinzelte nicht mal mit den Augen, wenn Swami an ihrer Seite war. Wenn Swami sie fütterte, erzitterte sie vor Freude. Sie kannte den Wert von dem, was sie bekam.“ Und vielleicht ist es aus diesem Grund, dass sie immer ihren Rüssel und ihren Mund bewegte, wenn sie allein war. Während andere dachten, sie sei durstig oder sonst was, sang sie wahrscheinlich die ganze Zeit irgendetwas“, sagt Pedda Reddy.

Als vor einigen Jahren ein neuer Elefantenführer kam, um Sri Pedda Reddy bei der Betreuung von Sai Gita zu assistieren, lehnte Sai Gita seinen Dienst ab, bis Swami persönlich diesen neuen Mann im Mandir segnete. Obwohl sie nicht dabei war, als Swami Vibhuti materialisierte und es dem neuen Assistenten während des Darshans gab, wusste sie irgendwie, dass Swami ihn gesegnet hatte. Genau wie Hanuman, der nicht einmal eine einzige Perle der wunderschönen Halskette, die Mutter Sita ihm geschenkt hatte, annehmen wollte, da keine von ihnen mit dem Namen Lord Ramas durchdrungen waren. So auch Sai Gita, sie wollte nur von denjenigen Dingen berührt werden, die mit Sais Segen durchströmt waren.

Sie ,wusste’, was kommen würde!

Sie war jederzeit und jeden Augenblick so verbunden mit dem Herrn, dass sie Swamis Kommen lange vor irgendjemand anderem spüren konnte. Einmal als Swami mit Seinem Wagen von Bangalore startete, wusste Sai Gita sofort, dass ihr geliebter Swami auf dem Weg nach Puttaparthi ist. All diese Verhaltensweisen deuten darauf hin, dass Sai Gita kein Haustier oder gerade ein gewöhnlicher Devotee des Herrn war; sie war in der Tat eine erleuchtete Seele. Wer würde glauben, dass Sai Gita eigentlich ihren Tod Sri Pedda Reddy am Vorabend vorangekündigt hatte? Sie tat das wirklich, und Swami selbst hat dies in einer kürzlich gehaltenen Ansprache bestätigt. Am Abend des 21. Mai hatte sie Sri Pedda Reddy mitgeteilt, dass sie gehen wollte. An vielen solchen Momenten von Offenbarungen hatte Sri Pedda Reddy persönlich teilgenommen, dass er beteuert: „Sai Gita war eigentlich eine jnani – ein Wesen der Weisheit und allen Wissens.“ „Die meiste Zeit wusste sie, was geschehen würde“, fährt er fort. „Als Swami am 26. April nach Kodaikanal fuhr, stoppte sie den Wagen auf der Strasse. Swami segnete sie reichlich, aber ihre Freude war sehr kurzlebig. In dem Moment, als Swamis Auto sich wieder in Bewegung setzte, trompetete sie drei-, viermal laut und beschwerte sich über Swamis Abreise. Sie wusste, dass Swami nach Kodaikanal fuhr und sicher für einige Wochen nicht verfügbar sein würde. Ich brauchte mehrere Minuten, um sie zu trösten. Doch sie artikulierte weiter: ‚Swami ist weggegangen’. Es war extrem schwierig, sie aus der Depression heraus zu holen. Obwohl Swami sie vor Seiner Abreise nach Kodaikanal so liebevoll gesegnet hatte, war absolut kein Lächeln auf Seinem Antlitz am 18. Mai, dem Tag Seiner Rückkehr nach Puttaparthi. Er starrte nur auf sie. Sein Blick war besorgt, und auch sie war sehr gedämpft. Das war sehr ungewöhnlich. Ich habe damals den Grund absolut nicht verstanden.

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Der grandiose Palast von Sai Githa…
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…geschmückt für den Anlass
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„Die Einweihung ihres neuen wunderschönen, endgültigen Gebäudes, das mit kunstvollen Reliefs sowie Eingravierungen und herrlichen Farben ausgearbeitet war, wurde einige Tage vor Swamis Geburtstag 2006 in festlichem Rahmen gefeiert.

Sai Gita lehnte es ab in den Palast hineinzugehen, obwohl Swami schon drinnen saß, und das war äußerst ungewöhnlich. Sie ging erst dann hinein, als ich sie führte. Und selbst nach all dem, ging sie in den folgenden Tagen uninteressiert in das neue Haus. Man denkt, vielleicht war es wegen des Zements und Betons und dass sie Sand und Gras vorzieht; aber die Realität war, dass sie sich des kommenden Ereignisses vollkommen bewusst war und sich deshalb in diesem Haus nie richtig wohl gefühlt hat, es ist nämlich der Platz ihrer zukünftigen Samadhi-Stätte.

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Der Herr kommt zu ihrem 'Griha Pravesham'
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Die ersten Schritte in das neue Haus
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„Sie konnte mir tatsächlich all ihre Gefühle mitteilen“, sagt Sri Pedda Reddy. Und dies tat sie nur mit Pedda Reddy und niemand anderem. Mit anderen verhielt sie sich wie ein normaler Elefant; jedoch allein bei ihrem bevorzugten Pfleger, den sie wie ihren Vater behandelte, schüttete sie ihr Herz aus. Wenn ein Assistent von Pedda Reddys sich um Sai Gita kümmerte und sie verletzte, wartete sie, bis sie mit Pedda Reddy allein war, und berichtete dann über die Episode. „Ich erkundigte mich dann bei den Assistenten und sie gestanden, dass sie sie geschlagen hatten. Sie war jenseits dieser Welt, eine wahrhaft edle Seele, die zu einem höheren Plan gehörte“, enthüllt Sri Pedda Reddy.

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Das erfrischende morgendliche Bad…
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…den Augenblick genießen
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Mit ihrem Lieblings-Pfleger...
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Sai Githa und der hingebungsvolle Sri Pedda Reddy

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„Sie konnte mir tatsächlich all ihre Gefühle mitteilen“, sagt Sri Pedda Reddy. Und dies tat sie nur mit Pedda Reddy und niemand anderem. Mit anderen verhielt sie sich wie ein normaler Elefant; jedoch allein bei ihrem bevorzugten Pfleger, den sie wie ihren Vater behandelte, schüttete sie ihr Herz aus. Wenn ein Assistent von Pedda Reddys sich um Sai Gita kümmerte und sie verletzte, wartete sie, bis sie mit Pedda Reddy allein war, und berichtete dann über die Episode. „Ich erkundigte mich dann bei den Assistenten und sie gestanden, dass sie sie geschlagen hatten. Sie war jenseits dieser Welt, eine wahrhaft edle Seele, die zu einem höheren Plan gehörte“, enthüllt Sri Pedda Reddy.

Sai Geetha – kündigt Ihre ‚Freiheit’ an

„Bevor sie hinüber ging, verhielt sie sich fünfzehn Tage lang so, als ob sie ein Gelübde abgelegt hätte. Nahrung interessierte sie überhaupt nicht mehr, und sie wollte mich immer an ihrer Seite wissen“, sagt Sri Pedda Reddy. „Und zwei Tage bevor sie ihren Körper verließ, das war am 20. Mai, zerbrach sie die Ketten um ihre Füße, wanderte in den Garten und begann im Sand zu spielen, und das alles mitten in der Nacht. Am folgenden Tag schweißte ich die Ketten wieder zusammen und legte sie ihr, wie üblich, für die Nacht wieder an. Aber sie entledigte sich ihrer wieder ein zweites Mal, am 21. Mai. Diesmal war es in den frühen Morgenstunden um 05.30 Uhr, vielleicht war sie die ganze Nacht damit beschäftigt. Als ich um 08.00 Uhr früh nach ihr schaute, fand ich sie wieder im Sand, wie am Tag zuvor.

Das war erstaunlich; niemals vorher hatte sie ein solches Verhalten gezeigt. Sie ging nur hinaus und spielte, wenn ich am Abend zuvor vergessen hatte, sie anzuketten. Darüber hinaus war sie schwach, da sie seit zwei Wochen wirklich aufgehört hatte zu essen, ausgenommen - mit viel Überredungskunst - etwas ‚ragi’, Hirse-Bällchen. Sie litt bereits seit fünf Monaten an Magenbeschwerden und aß seit der Zeit nicht mehr gut. Verschiedene Veterinär-Experten versuchten es mit vielen Medikamenten, einschließlich Antibiotika-Injektionen. Über 50.000 Rupien wurden für sie ausgegeben, doch ihr Problem blieb, und Tag für Tag aß sie immer weniger. In der letzten Woche aß sie so gut wie nichts.

„Einen Tag vor ihrem endgültigen Hinübergehen bemerkte ich, dass sie Schmerzen an ihrem linken Vorderbein hatte, sie humpelte auch. Vielleicht steckte ein Stein oder ein kleiner Zweig darin. Sie war ruhelos und hielt sich nicht wie sonst fest an einem Platz auf.“

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Auf ihren Beinen seit den letzten

18 Monaten...
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Sai Gita - Ein Rätsel bis zum Ende

„Am 22. Mai, am letzten Schicksals-Tag, kam ich um 08.30 Uhr morgens und führte sie zu ihrem Bad. Selbst während sie badete, verhielt sie sich normal; der Stein in ihrem Bein schien vergessen, da sie keine Beschwerden zeigte. Doch als ich Wasser über sie goss, zog sie plötzlich ihr linkes Vorderbein hoch als Zeichen des Schmerzes. Ich bat sie, das Bein wieder zu heben – normalerweise konnte sie

ihr Bein für einige Zeit hoch halten – aber an jenem Tag gelang es ihr überhaupt nicht; es fiel sofort wieder runter. Es war mir wichtig, die Ursache ihres Schmerzes zu finden und sie zu entfernen. So bat ich sie noch einmal, das Bein zu heben und es so zu halten, doch ihr Bein gab gleich wieder nach. Das wiederholte sich noch einmal, und als sie schließlich ihr Bein zum vierten Mal hob, sank sie mit einem Ruck hin. Nun konnte ich den unteren Teil ihres Beines betrachten, aber es war keine sichtbare Verletzung zu entdecken, kein Zweig, kein Stein oder auch nur ein Anzeichen einer Verletzung. Wahrscheinlich handelt es sich um einen inneren Schmerz, sagte ich zu mir selbst.“

„Seit eineinhalb Jahren hatte sich Sai Gita nicht mehr niedergesetzt, sie war ununter-brochen auf ihren Beinen gewesen, Tag und Nacht. Selbst in der Nacht schlief sie im Stehen, manchmal an die Wand angelehnt. Bei diesem Szenario, als sie sich plötzlich nach 18 Monaten hinsetzte, weigerten sich ihre Glieder, mit ihr zu kooperieren; sie war nicht mehr fähig sich zu erheben.“

„Ich forderte einen Kran an, der ihr bei Aufstehen behilflich sein sollte. Wir banden ein Seil um den hinteren Teil Sai Gitas und versuchten sie zu ziehen, doch die maschinellen Kräfte waren dem Gewicht des Elefanten nicht gewachsen. Sai Gita wog sechs Tonnen, und die Tonnage des Hydraulikmotors war nur zwei Tonnen schwer. Ein Kran mit stärkerer Kapazität befand sich 100 Km entfernt. So forderten wir diesen telefonisch an; doch aus technischen Unzulänglichkeiten konnten sie nicht sofort losfahren. Schließlich kam ein Kran aus Bangalore, bei dem dann auch Komplikationen entstanden und noch mehr Zeit durch Reparatur verloren ging. Danach platzte noch der Reifen des Vehikels. Als der Kran dann endlich ankam, war es schon sehr spät.“

Oberflächlich gesehen, mag man sich fragen, warum hat Gott nicht eingegriffen? Wie nur konnten soviel Hindernisse sich in den Weg stellen, wo es doch um Seine liebe Devotee ging? Aber der Weise weiß, dass alles nach dem Göttlichen Plan geschieht, obwohl es in diesem Fall äußerst schwer war, dies gleich zu akzeptieren und zu verstehen. Diese Dinge klären sich später auf, wenn man das ganze Ereignis mit einem friedvollen Geist reflektieren kann. So war es auch mit Sai Gita. Sri Pedda Reddy erzählt weiter:'

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Die letzten Momente...
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„Bis um 12.30 versuchte sie sich aufzurichten – danach war sie erschöpft. Die Beine, die seit so langer Zeit nicht abge-winkelt worden waren, schmerzten sie sehr.

Ich sah, wie sie diese Schmerzen still erduldete; sie wollte nicht schreien. Aber Tränen standen ihr in den Augen. Wir gaben ihr zur Stärkung Kalzium-Spritzen und Kochsalzlösung; etwas 10 – 12 Flaschen der sterilen Kochsalzlösung flossen in sie hinein, doch nichts schien zu helfen. Dann ließ sie langsam ihren Kopf sinken; er war für sie zu schwer geworden. Sie war nicht mal mehr in der Lage, ihn zu bewegen. Der Atem verlangsamte sich und so verweilte sie für eine weitere Stunde. Gegen sechs Uhr nachmittags kam dann ein friedvolles „Adieu“. Swami wurde umgehend informiert.“

Wie der Herr in Seinem physischen Sein auf diese Nachricht reagierte, wissen wir nicht. Was wir wissen, ist, dass Swami gegen acht Uhr abends eine Süßigkeit, genannt ‚payasam’, speziell in Seiner Küche zubereitet, an Sri Pedda Reddy überbringen ließ, mit der Anordnung, Sai Gita damit zu füttern. Der über 65-jährige Pfleger war in seinem Leben Swami gegenüber nie ungehorsam gewesen, aber diesmal war er in einem kritischen Dilemma. Wie kann man einen toten Elefanten füttern? Die Ärzte hatten bestätigt, dass ihr Puls nicht mehr schlägt. Keine andere Lösung sehend, flößte er betend Sai Gita das Prasadam in den Mund und bedeckte dann wieder liebevoll ihr Gesicht mit einem weißen Tuch. Bis zum heutigen Tag ist es ein Rätsel für Sri Reddy, wie die halbflüssige Opfergabe in sie hineingeflossen ist. Es gab keine Anzeichen irgendeines Heraustropfens oder Heraussickerns aus ihrem Mund auf den Boden – und das nicht bis zum folgenden Morgen.

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Lord Vishnu trifft ein ...
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Die ganze Nacht wurde auf Swamis Anordnung hin eine tiefe Grube mitten in ihrem neuen Palast ausgehoben. Kräne und Maschinen arbeiteten ununterbrochen, um die Erde zu bewegen. Am frühen Morgen war das massive Loch von 20 mal 16 Fuß fertig.

„Am Morgen um 07.30 Uhr kam Swami. Ich konnte mich nicht zurückhalten, ich weinte“, sagt Sri Pedda Reddy. Swami ließ das Fenster herunter und hielt meine Hand fest. Er war auch sehr bewegt. Es schien, als ob wir beide die gleichen intensiven Gefühle miteinander teilten. Er bat mich die Wagentür zu öffnen, Sein Stuhl fuhr herunter, und Er näherte sich Sai Gita. So nah wie möglich an ihrer Seite verrieb Er Vibhuti auf ihrem Kopf. Ein paar Minuten drückte er mit Seinen Fingern ihren Kopf, klopfte ihren Rüssel und trug auf ihr Gesicht und ihre Glieder Vibhuti auf. Dann strich er liebevoll mit Seinen Fingern über ihre Augen. Er bat mich ihre Augen zu öffnen, ich tat es. Obwohl sie bereits seit fünfzehn Stunden klinisch tot war, und obwohl ein toter Körper sehr steif wird, war keine Steifheit an Sai Gita zu erkennen. Der Rüssel lag weich auf, und ihre Augen schienen Swami anzuschauen.“

„Geh glücklich und friedlich!“

Einige Tage später hat Swami dies in Seiner Ansprache an die Studenten bestätigt. Er sagte: „Kürzlich hat Sai Gita ihren Körper abgelegt. Doch als ich mich an sie wandte und zur ihr sagte: ‚Gita, schau her. Ich baue einen Mandir für dich’, da öffnete sie die Augen und sah mich an, aber sie war sehr schwach. Was konnte sie noch tun? Sie vergoss nur Tränen. Als das Ende kam und sie ging, sagte ich: „Nun gehst du. O.K., geh glücklich und in Frieden.“

Man kann nicht anders, als sich an dieser Stelle die letzten Momente von Swamis Pflegemutter, Mrs. Subbamma, ins Gedächtnis rufen. Obwohl sie von medizinischer Seite bereits für tot erklärt wurde, ließ ein eigenartiges Glühen auf ihrem Gesicht jedermann davon Abstand nehmen, sie schon zur Krematoriumsstätte zu bringen. Die weisen Männer von Bukkapatnam sagten: „Der Vogel ist noch nicht ausgeflogen!“ Drei volle Tage waren seit der ersten Feststellung ihres Todes verstrichen, als Swami nach einer Veranstaltung in Tirupati zu ihrem Totenbett eilte. Doch in dem Moment, als Swami zweimal „Subamma! Subamma!“ ausrief, öffnete sie ihre Augen! Ihre Hand berührte liebevoll Swamis nahe liegende Hand. Swami legte Seine Finger auf ihre Lippen, sie öffnete ihren Mund ein wenig und aus Seiner zu einem Kelch geformten Hand floss heiliges Wasser in ihren Mund; danach begab sie sich in die Reihe der Erlösten!

Sai Gitas Hinübergehen war nicht anders, auch wenn dies für den gewöhnlichen Betrachter nicht so augenscheinlich war. Nachdem Sai Gita vollkommen zufrieden war, und Swami endgültig von ihr Abschied genommen hatte, richtete Er seine Aufmerksamkeit auf die ausgehobene riesige Grube in Sai Gitas Haus. Sri Pedda Reddy erinnert sich:

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Die letzte Kommunion...
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Gajendra Moksha!
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Die stille Kommunikation...
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Die letzten Worte: „Geh glücklich und in Frieden!"
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„Swami betrachtete die Grube und bat mich, Sai Gitas Gewänder aus dem Mandir zu holen. Er erklärte mir, wie der mit Pailletten besetzte Körperumhang hinzulegen sei und gab mir Instruktionen über alles weitere, was zusätzlich in die Grube gelegt werden sollte, bevor Sai Gitas Körper hinab gelassen würde.“

Ein strahlendes Lebewohl von Gott persönlich

Seinen Anweisungen entsprechend, wurde die Grube erst mit Sand bedeckt. Darauf wurden Kokosnussblätter gelegt, darauf Bananenblätter, dann weitere kleine Pflanzen, die Sai Gita mochte, und zum Schluss frisches grünes Gras, das sie am meisten liebte. Es war ein mehrschichtiges riesiges Bett mit allem, was Sai Gita liebte. Aber das war nicht alles; ganz oben drauf wurden viele Säcke Reis ausgestreut, gefolgt von Blumen, Kurkuma Puder und Vermillion (Zinnrot). Nachdem alles nach der Göttlichen Anweisung vollendet war, kehrte Sri Pedda Reddy zum Mandir zurück. Swami bat ihn, den Schmuck von Sai Gita herzuholen, die Er immer in Seiner Residenz aufbewahrte. Swami suchte einige Stücke aus, die zusammen mit dem Gewand auf ihr dekoriert werden sollten, wenn sie auf ihrem Samadhi-Platz zur Ruhe beigesetzt würde. Sri Pedda Reddy übergab er seidene Kleidung und sagte: „Führe alle diese Aufgaben durch. Dann dusche dich und danach lege die neue Seidenkleidung an und sei bereit, wenn Ich kommen werde.“

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Die speziell vorbereitete Grube…
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Die Vorbereitungen in Übereinstimmung mit der Göttlichen Anordnung
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Sorgfältig geordnete Dinge als Unterlage in der Grube
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Eine gebührende Liegestätte für die Liebste des Herrn
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Swami kam, wie Er versprochen hatte, um 10.45 Uhr zur Stätte. Die Bemühungen, den 6000 Kg schweren Körper Sai Gitas mittels eines Krans zum anderen Ende des Geheges zur ausgehobenen Grube hin zu heben, waren im Gange. Swami verfolgte jede Sekunde der Prozedur aus Seinem Auto. Der Kran war riesig und schien nicht in Gitas Haus zu passen. Seit Swamis Ankunft war schon eine Stunde vergangen, und die glühend heiße Sommerhitze zehrte an der Energie eines jeden. Sri Pedda Reddy wandte sich an Swami und sagte: „Swami, es ist sehr heiß hier. Es wird noch einige Zeit dauern, sie von hier nach dort zu bewegen. Bitte kehre in den Mandir zurück.“ Aber Swamis unmittelbare Antwort war „Nein. Ich werde bis zum Ende warten.“ Nach 90 Minuten hartem, maschinellen Manövrierens konnte Sai Gita endlich auf das speziell geschaffene Bett niedergelegt werden. Swamis Augen waren ergriffen, als Er Seine kostbare Devotee das letzte Mal sah; und wieder segnete Er sie. Noch mehr Kurkuma und Vermillion (fein gemahlener Zinnober) wurden geopfert. Viele Girlanden wurden über ihrem Körper ausgebreitet. Swami bat die älteren Mitglieder des Trust noch eine sehr große Girlande auf sie zu legen; und schließlich wurde sie mit Schlamm bedeckt. Erst dann kehrte Swami in Seine Residenz zurück.

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Die Prinzessin in ihrer letzten Ruhestätte
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geschmückt für ihre letzte Reise.
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Glückbringende Opfergaben aus Vermillion, Tumeric, Vibhuti…
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Ein Leben so duftend wie der Kampfer beim Arati...

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Das wunderschöne Gebäude, das die letzten sechs Monate ihr Heim war, ist nun ihre Samadhi Stätte. Als wir Sri Pedda Reddy fragten: „Hast du gedacht, dass diese elegante Konstruktion, ein ausgesprochener Blickfang, die Swami für sie bauen ließ, eines Tages ihre Samadhi Stätte sein würde?“ antwortete er: „Ja, während dieses Gebäude errichtet wurde und die Reliefs und Verzierungen ausgearbeitet wurden, dachte ich, vielleicht wird dies eines Tages ihre Samadhi Stätte werden. Nachdem ihre alte Halle abgerissen worden war, zeigte Swami mir eines Tages einen Plan und sagte: „Schau dir das an, wir werden ein wunderschönes großes und permanentes Haus für sie bauen.“ Doch ich habe an jener Stelle nicht erkannt, dass mit ‚permanent’ eigentlich ‚Samadhi’ gemeint war; ich dachte nur, dass es jetzt ihr bleibendes Heim sei, aus dem sie in Zukunft nicht mehr ausziehen müsse.

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Die Samadhi Stätte von Sai Githa ..
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...ein Tempel unübertroffener Liebe
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Sai Gita - immer frisch im Herzen Sais

Swami hatte lange vorher jedes kleinste Detail für Seine liebste Devotee sorgfältig geplant. Und gerade dieses Jahr änderte der Herr plötzlich Seine Pläne und kehrte am 18. Mai von Kodaikanal nach Puttaparthi zurück und nicht nach Brindavan, wie sonst jedes Jahr. Jeder dachte über den Grund dieser unerwarteten Göttlichen Entscheidung nach, bis alles innerhalb von vier Tagen erkennbar war. Für Swami war Sai Gita wichtiger als all die hundert Devotees, die zu Ihm beteten, Seinen Aufenthalt in Kodaikanal zu verlängern, oder Tausende von Devotees in Bangalore, die Ihn wiederholt anflehten, Brindavan wenigstens für einige Wochen zu besuchen.

In den 108 Namen Gottes, hebt sich eine Zeile hervor: „OM Sri Sai Bhaktha Paradheenaya Namah“, was bedeutet: „Wir begrüßen den Herrn, der eigentlich unter der Kontrolle Seiner Devotee ist.“ So ein Devotee war Hanuman und Mirabai und auch Sai Gita – indem sie den Menschen die Kraft und den Gipfel reiner Liebe zeigten. So wie Lord Rama den berufenen Jatayu auf Seinem Schoß ruhen ließ, und Er selbst die Begräbnisrituale gestaltete, so sah Swami auch Sai Gita als die wirklich Seine an. Er war jede Sekunde da, um jede Handlung, jeden Handgriff in ihren letzten Momenten zu lenken. Doch nicht nur das, am 11. Tag nach ihrem Begräbnis, suchte Er die Stätte wieder auf und bat Sri Pedda Reddy, Bananen, Äpfel, Ragi-Bällchen und Süßigkeiten auf die Samadhi-Stätte zu legen und danach einigen Armen davon zu geben und auch alle Kühe im Gokulam damit zu füttern. Es ist eine Tradition in vielen indischen Häusern, am 11. Tag nach dem Hinübergehen im Namen des Verschiedenen die Armen zu speisen. Und hier tat Swami genau das für Sai Gita. Wahrhaftig hat kein anderes Wesen Swamis Herz so erobert, wie diese Elefanten Devotee. „Swami ist ‚Liebe in Aktion’“, sagt Sri Raja Reddy, ein sehr alter Sai Devotee, „und Sai Gita war ‚Hingabe in Aktion’“. Er gehört zu denen, die erlebt haben, als Sai Gita als winziges Elefantenbaby vor fünf Jahrzehnten im Ashram ankam und wie sie zu einer majestätischen und herrlichen Devotee heranwuchs. Eine Ode an Sai Geetha von Sri Raja Reddy sagt:

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Der Herr kommt...
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...zum Ritual am 11. Tag
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Der Tierpfleger unter Seiner Führung...
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Alle Rituale geschehen nach Göttlicher Anordnung
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Eine Ode an Sai Gita

Klein kamst du, groß wurdest du.
Groß in beidem, Körper und Geist.
Doch, groß an Körper, aber klein im Ego.
Nicht umsonst hat Sai dir den Namen „SAI GITA“ gegeben.
Denn du hast eine Botschaft
Für dieses Zeitalter:
Disziplin und Hingabe
Pflicht, Unterscheidung,
Zusammen mit Entschlusskraft.
Dein Auftritt trägt die Prozession,
Ob Regen oder Sonne.
Du führtest sie so perfekt, so entzückend,
Mit einem Gong auf jeder Seite
In ruhiger majestätischer Würde,
Spektakulär und doch still.
Swami in der Menge erblickend,
Beugtest du dich in übersprudelnder Hingabe nieder!
Die Pflichten deiner Performance hast du erfüllt,
Dann kehrst du zurück in dein liebes Heim
Und gehst wieder in die Abgeschiedenheit!
Jahre und Jahrzehnte zogen so dahin!
Du versuchtest es Bhagavan gleich zu tun,
Dein Leben so zu einer Botschaft zu machen.
Das Leben von Sai ist Liebe in Aktion -
Dein Leben ist Hingabe in Aktion.
Deine Botschaft ist stumm, doch voller Bedeutung
Mit stiller, doch elefanten-artiger Kraft!
Wir vermissen Dich, Sai Gita.
Deine Abwesenheit zu fühlen
Berührt uns tief, als lebten wir nun
Ohne Luft oder ohne Wasser.
Vor Äonen war es Gajendra Moksha (Herr der Elefanten)
Damals mit Sai Vishnu.
Jetzt ist es Garajani Moksha (Herrin der Elefanten),
Geschenkt von Sai Krishna.
Dieser Trost
Schenkt uns ein glückliches Lächeln auf unseren Gesichtern.

Sai Gita – Ein monumentales Ideal an Inspiration

Ms. Smruti Rath, eine Devotee aus Bangalore, sagt: „Liebe stirbt und endet niemals, und Sai Gita hat uns gelehrt, wie wahre Liebe gelebt wird, selbst wenn das Leben auf das Ende zugeht.“ Die Hommage, die die Sai Gemeinschaft weltweit Sai Gita zollte: Seien es spezielle, spirituelle Sai Treffen von Kerala bis Kashmir in Indien, oder besondere Veranstaltungen mit Powerpoint Präsentation, sowie von kleinen Kindern vorgeführte Darbietungen in Malaysia, oder die Armen-Speisung am 11. Tag nach dem Hinübergehens von Sai Gita - von der Sai Jugend in Hyderabad durchgeführt -, oder eine große Karte der Bal-Vikas-Kinder aus Qatar, ihr zu Ehren kreiert, oder die verschiedene Zeichnungen, die kleine Kinder der Sathya Sai Schule in Kanada aus ihrem Gedächtnis zu diesem Anlass malten - die unzähligen Male, die jeder Sai Devotee diese herausragende Devotee des Herrn mit Verehrung erinnert - jede Handlung, klein oder groß, zeigt nur die unauslöschliche Prägung, die diese Elefanten-Devotee des Herrn, ohne jemals ein Wort zu sprechen, in den Herzen und im Geist von Tausenden von Devotees von Kalifornien bis Canberra hinterlassen hat.

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Die Bal Vikas Kinder aus Qatar bringen ihre Huldigung dar.
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Kleine Knirpse der kanadischen Sai-Schule...
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...drücken ihre Zuneigung zur geliebten Sai Githa aus.
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Wir lieben Dich... .
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...und wir vermissen Dich
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Ihre besondere Huldigung an Sai Gita drückt Ms. Jullie Chaudhuri, eine Devotee aus Pune, Indien, in einer Ode aus:


Eine Huldigung an Sai Gita

Der Meister, der Herr des Universums,
Hatte Er Tränen in Seinen Lotos Augen?
Alles, was wir über Ihn erfahren durften

Was nun geschehen, ist unbeschreiblich…Doch, es ist so:
Emotionen flossen -
Und was zeigt es uns?

Wozu hat es die Tür geöffnet?
Lehren, die zu lernen sind,
So feinsinnig zu erspüren,
Lektionen in Freundlichkeit, Toleranz, Mitgefühl,
Akzeptieren, Reinheit, Gegenseitigkeit -
Vor allem eine Lehre durchtränkt von Liebe…

Denn für Sai Gita War es genug, diese große Liebe zu leben…Sie war ein Geschenk des Königreichs der Tiere
An den Herrn des Universums in menschlicher Form.
Ihre Geschichte enthüllt:
Speziell für Ihn wurde sie geboren:
Ihr Leben, Ihr Fokus, Ihr innerster Kern,
Ihr Alles war Swami, Swami, Swami.
Und dies ist eine Lehre für den Rest der Menschheit…
Eine Lehre einer idealen Verbindung zwischen Schöpfer und Schöpfung,
was zu wählen und was zu scheuen ist?
Keine andere Anziehungskraft, und vor allem keine Ablenkung,
Vollkommenes Aufgehen,
Den Höhepunkt der Hingabe erreichend,
Ein Band, das so berührt,
Und eine so erfüllende Gegenseitigkeit…
Was wir Menschen nicht vollbringen können.

Dieses monumentale Vorbild.
Mit unübertroffener Hingabe als ihrem Schlüssel,
Hat diese große Seele dem Königreich der Tiere Ehre gemacht,
Und verblüffte uns alle…

Denn sie gewann das Herz des Herrn,
Und ließ Tränen in den Augen unseres lebendigen Gottes aufsteigen,
Uns aufzuwecken mit Fanfaren-Ruf:
Höchste Lehre für uns alle-
Ihr Leben, Ihre Liebe, Ihre Hingabe, eine Lehre für uns alle.
Als Bhagavan als Sri Ram kam,
Gestaltete Er die letzten Riten zum höchsten Ruhm Jatayus -

Und von genau denselben Göttlichen Händen,
In Dieser Seiner gegenwärtigen Form des Avatars,
Wurde Sai Gita eine gebührende anerkennende Verehrung
Und ein Göttliches Adieu bereitet…


Seid wie Sai Gita und ihr werdet Mein sein – Swami

Gegen Ende dieser Ansprache im Institut an die Studenten in der ersten Unterrichtsstunde über moralische Werte, sagte Swami, nachdem Er fünfzehn Minuten über Sai Gita gesprochen hatte: „Wenn ihr euch nur an die Liebe, die Sai Gita zu Swami hatte, erinnert und darüber nachdenkt, und derart edle und heilige Gedanken entwickelt, werde Ich euch persönlich nah an mein Herz nehmen. Ihr müsst nichts anderes tun.“

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Zusammen sind wir frei, Zusammen sind wir verbunden; Ich in euch und ihr in Mir...
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Jedes Werk von Swami, sei es das Krankenhaus, oder das Wasserprojekt oder das Institut – ist ein Modell für die ganze Welt, und es gilt, dieses zu wiederholen, nachzukreieren. Die Legende von Sai Gita dient auch als eine enthüllte, weitere kraftvolle und tiefe Mission, manifestiert durch den Willen Gottes, um der Menschheit zu helfen und sie zu führen, damit sie glückselige Höhen im spirituellen Reich erklimmen kann, die sehr gut zu erreichen sind, um den Himmel andauernden Friedens, bleibender Freude und Glückseligkeit zu erfahren.

- Heart2Heart Team