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| August 2007 - Jahrgang 1 - 8. Ausgabe |
Was nützt uns die Bhagavad Gita?
Der Junge schaute auf den Korb und bemerkte zum ersten Mal, dass der Korb sich verändert hatte. Er hatte sich von einem dreckigen Kohlekorb in einen von innen und außen sauberen Korb verwandelt. „Sohn, das passiert, wenn du die Bhagavad Gita liest. Du wirst nicht alles verstehen oder dich daran erinnern, aber wenn du sie liest, wirst du von innen und außen verändert. Das ist Krishnas Werk in unseren Leben!“
SPIRITUELLE ERLÄUTERUNG Warum sollten wir die Bhagavad Gita lesen, sogar wenn wir nicht einmal ein Wort Sanskrit verstehen? Wie kommt es, dass solch ein altes Buch, wie die Bhagavad Gita, heute so beliebt geworden ist? Es beweist nur die Kraft der edlen Lehren, die darin verborgen sind und dass diese universellen Prinzipien überdauern, obwohl sie auf verschiedenste Arten in den verschiedensten philosophischen Schriften der Welt ausgedrückt wurden. Es ist ein äußerst praktisches Buch und in vielerlei Hinsicht eines der schönsten. Es hilft uns zu verstehen, wie wir in der Gesellschaft leben sollen und dennoch die spirituellen Werte zu unserem wahren Lebensziel machen können. Denn was die Gita vorschreibt betrifft vor allem die Bedeutung des inneren Lebens; genau das ist es nämlich, was uns motiviert und was alles Leben im Universum motiviert. Jeder von uns muss seinen Weg finden, jeder seinen eigenen Lebensweg. Also fragen viele: „Worum geht es im Leben eigentlich? Wie können wir mit uns zur Recht kommen und unserem täglichen Leben Reichtum und Bedeutung schenken? Eine erfreuliche Analogie hierzu, die eigentlich aus der Mahabharata stammt, aus der die Gita entnommen wurde, weist auf die Dummheit jener hin, die die Lehren mit blindem Glauben annehmen. Denn wir können nicht die wahre Natur der Dinge erkennen, wenn wir nur zuhören ohne wirklich darüber nachzudenken und Dinge in Frage zu stellen, so wie auch der Löffel, der keinen blassen Schimmer hat, wie die Suppe schmeckt. An dieser Stelle muss die Vernunft einsetzen, aber noch mehr als das die Intuition und Unterscheidungskraft. Als Arjuna so mutlos war, drängte Krishna ihn dazu „diese Weisheit durch Dienst, intensives Suchen, Untersuchen und Demut herauszufinden.“ Möge die Bhagavad Gita ein integrierter Teil in unserem Leben werden und das Feuer unseres inneren göttlichen Geistes reinigen und möge Krishna unser Herz und unseren Verstand so rein machen, dass sie wie perfekte Diamanten leuchten! Illustrationen: Sai Aditya, SSSU - Heart2Heart Team |